Eigentlich war ich nur auf der Suche nach einem Programm, mit dem ich mir die Bitrate von Filmen anzeigen lassen kann. In einem Forum wurde ich u.a. auf MPEG Streamclip hingewiesen. Das Programm ist etwas gesprächiger als der Quicktime-Player und kann die Bitrate der Audio- und Video-Streams getrennt anzeigen.
Darüber hinaus stellt MPEG Streamclip auch jede Menge Videoformate dar und kann wie Quicktime Pro angezeigte Filme in unterschiedlichen Formaten abspeichern. Dabei ist es zumindest teilweise geschickter als Quicktime. Ich hatte hier noch ein altes Video: Kylie Minogue‘s Werbespot für Agent Provocateur Underwear. Eine MPEG-2 Datei die ich für mein Apple TV in H.264 konvertieren wollte. Quicktime macht das zwar, aber die Tonspur ist so leise das mein Denon Receiver selbst auf voller Leistung nur ein Flüstern herausholen kann. MPEG Streamclip hat das auf Anhieb richtig gemacht: Bravo!
Ein wirklich nettes Tool, dass es kostenlos gibt beim Entwickler Square 5.
Quizfrage: Wer erkennt das Video auf dem Bild? Ist was für die Ü40-Generation.
Donnerstag, 31. Mai 2007
Freitag, 18. Mai 2007
Roxio Crunch & 10% beim Roxio Store
Als erstes wollte ich auf meinem Apple TV MacBreak Weekly HD anschauen und ... fehlermeldung. Das Apple TV mag das .mov Format nicht abspielen und synchrnonisiert es deswegen auch garnicht.
An dieser Stelle hilft Crunch: Die Video-Podcasts aus iTunes in das offene Crunch-Fenster ziehen, kurz noch ein paar Qualitätseinstellungen machen, den grossen roten Knopf unten rechts in der Ecke gedrückt ... und der Rest geht automatisch. Crunch convertiert die Filme und stellt sie wahlweise gleich in iTunes ein. Da werden sie vom Apple TV entdeckt und gleich synchronisert. Nach entsprechender Wartezeit finde ich die HD Podcasts dann unter ‚Filme‘ auf meinem Apple TV. Es hat nach meiner Meinung ein paar ganz kleine Hakeligkeiten. So passiert nichts, wenn man die Filme auf das Dock-Icon schiebt, sie müssen schon direkt in das Fenster geschoben werden. Auch werden die Filme nicht übernommen, wenn man via Exposé auf das Crunch Fenster wechselt. Ansonsten ist das Produkt für eine 1.0 Version aber erstaunlich gut gelungen und derzeit das, was einer nativen Formatunterstützung durch Apple TV am nächsten kommt. Eine ganz klare Kaufempfehlung.
Und hier gibt es noch einen kleinen Bonus: Man kann auf folgendem Wege 10% Nachlass auf Roxio-Produkte bekommen. Geht auf den Roxio store und stellt das Land auf USA um. Dann packt die gewünschten Produkte in Euren Warenkorb und wechselt in diesen. Als nächstes stellt Ihr das Land wieder auf Deutschland um. Der Roxio-Store denkt, Ihr wollt Euch ohne zu kaufen aus dem Stab machen und schmeisst ein Pop-Up (unbedingt erlauben) in dem er Euch anbietet, 10% Nachlass zu kassieren wenn Ihr den Kauf doch noch abschliesst. Geht auf das nette Angebot ein und landet im deutschen Roxio-Store Warenkorb mit Euren Artikeln abzüglich 10% Nachlass.
Update:
Genau genommen ist Roxio Crunch nur eine massiv abgespeckte Version von von Roxio Popcorn. Während Crunch ausreicht, um Filme auf Apple TV und iPod zu bekommen, bietet Popcorn erheblich mehr Möglichkeiten und kostet gerade mal € 10,- mehr. Insofern würde ich jedem raten, gleich zu Popcorn zu greifen ... es sei denn man weiss genau dass man die zusätzlichen Funktionen niemals will. Denn leider bietet Roxio kein Upgrade an.
An dieser Stelle hilft Crunch: Die Video-Podcasts aus iTunes in das offene Crunch-Fenster ziehen, kurz noch ein paar Qualitätseinstellungen machen, den grossen roten Knopf unten rechts in der Ecke gedrückt ... und der Rest geht automatisch. Crunch convertiert die Filme und stellt sie wahlweise gleich in iTunes ein. Da werden sie vom Apple TV entdeckt und gleich synchronisert. Nach entsprechender Wartezeit finde ich die HD Podcasts dann unter ‚Filme‘ auf meinem Apple TV. Es hat nach meiner Meinung ein paar ganz kleine Hakeligkeiten. So passiert nichts, wenn man die Filme auf das Dock-Icon schiebt, sie müssen schon direkt in das Fenster geschoben werden. Auch werden die Filme nicht übernommen, wenn man via Exposé auf das Crunch Fenster wechselt. Ansonsten ist das Produkt für eine 1.0 Version aber erstaunlich gut gelungen und derzeit das, was einer nativen Formatunterstützung durch Apple TV am nächsten kommt. Eine ganz klare Kaufempfehlung.
Und hier gibt es noch einen kleinen Bonus: Man kann auf folgendem Wege 10% Nachlass auf Roxio-Produkte bekommen. Geht auf den Roxio store und stellt das Land auf USA um. Dann packt die gewünschten Produkte in Euren Warenkorb und wechselt in diesen. Als nächstes stellt Ihr das Land wieder auf Deutschland um. Der Roxio-Store denkt, Ihr wollt Euch ohne zu kaufen aus dem Stab machen und schmeisst ein Pop-Up (unbedingt erlauben) in dem er Euch anbietet, 10% Nachlass zu kassieren wenn Ihr den Kauf doch noch abschliesst. Geht auf das nette Angebot ein und landet im deutschen Roxio-Store Warenkorb mit Euren Artikeln abzüglich 10% Nachlass.
Update:
Genau genommen ist Roxio Crunch nur eine massiv abgespeckte Version von von Roxio Popcorn. Während Crunch ausreicht, um Filme auf Apple TV und iPod zu bekommen, bietet Popcorn erheblich mehr Möglichkeiten und kostet gerade mal € 10,- mehr. Insofern würde ich jedem raten, gleich zu Popcorn zu greifen ... es sei denn man weiss genau dass man die zusätzlichen Funktionen niemals will. Denn leider bietet Roxio kein Upgrade an.
Donnerstag, 17. Mai 2007
Mein Apple TV ist da :-)))
Gestern kam mein Apple TV an. Über die Einschränkungen wurde schon an vielen Stellen gejammert. Wie man die umgeht wurde auch schon hinlänglich beschrieben, ich hatte da ja auch schon eine Lösung verlinkt (s.u.).
Schluss mit dem gejaule ... das Apple TV rockt!!! Das ist Arne‘s Tüddelkram in Reinkultur, mein Pinnacle ShowCenter kommt auf eBay.
Das wichtigste zuerst: Das Teil macht richtig Spass. Alleine die Animation beim Einschalten ist schon den Preis wert. Es gibt schon viele Streaming-Lösungen, aber die von Apple ist die erste, die so richtig schön geworden ist. Obwohl das ShowCenter mehr Formate beherrscht, ist das einfach so eine Bastellösung für Teckies. Apple TV vs. alle anderen Lösungen, das ist wie MacBook Pro vs. Baumarkt-Notebook. Tolle Bedienung und vor allen Dingen schnell (das Pinnacle war immer ein bischen lahm in der Bedienung). Ich kann meine iPhoto-Alben direkt spielen und auch der automatische Ken-Burns-Effekt ist wahlweise dabei.
Der Bildschirmschoner ist schon ein Hit für sich. Wahlweise schweben die Plattencover oder Photos in mehreren Ebenen über den Bildschirm.
Der Anschluss ist selbstverständlich kein Problem. HDMI-Kabel in meinen Denon-Receiver gesteckt, Netzwerkkabel eingesteckt (Wireless geht natürlich auch) und noch Strom dran. Das war es schon. Die Einschaltanimation geniessen (ich könnt‘ nicht genug davon bekommen), dann noch die Frage nach der gewünschten HD-Auflösung beantworten und los gehts. Meine Empfehlung: Der schwarze Hintergrund kommt erst auf Plasma-TV‘s so richtig gut rüber. Auf meinem Panasonic ist das Bild einfach umwerfend.
Schön ist auch die Möglichkeit, vom iTunes Store direkt die Top-Videos und Musiktitel als 30-sekündige Vorschau direkt zu streamen. Dazu gibt es noch so 30-40 Filmtrailer auf Englisch.
Der Sync mit iTunes ist auch für Dummies. Ich sage dem Apple TV, dass ich syncen möchte. Danach taucht es dann in allen iTunes im Netz auf. Das erste iTunes, in das die Nummer eingegeben wird, die vom Apple TV angezeigt wird, ist dann sync-Partner. 5 Weitere können als streaming-Server dienen. Dabei kann ich auch Mac‘s und PC‘s mischen.
OK, ein paar Flecken sind schon auf der Weste. Das Apple TV wird so heiss, dass man darauf Eier braten kann. Ich vermisse einen richtigen Netzschalter. Schade, dass man die Formatunterstützung für nicht-Apple Codecs nur sehr aufwendig kann. Aber das sind erstmal nur Kleinigkeiten. Auch war ich zunächst enttäuscht, dass ich MacBreak HD nicht direkt ansehen konnte. Das ist aber schon gelöst, berichte ich morgen drüber.
Fazit: Lange hat mich nichts mehr so begeistert wie das Apple TV. Und wenn man jetzt bedenkt, dass wir hier über eine Version 1.0 reden, dann kann ich kaum abwarten, was Apple in den nächsten Jahren bringen wird.
Das Apple TV ist ein wichtiger Schritt, um das iTunes/iPod Ökosystem in das Wohnzimmer zu tragen. Apple versetzt sich damit in die Pole Position als Anbieter für das digitale Heim und zeigt der Windows Media Center Fraktion die lange Nase. Lieber mit weniger Funktionen starten, aber dafür so dass es einfach begeistert. Bravo Apple!
Lasst die Nörgler nörgeln, das Apple TV ist mein klarer Kauftipp!
Schluss mit dem gejaule ... das Apple TV rockt!!! Das ist Arne‘s Tüddelkram in Reinkultur, mein Pinnacle ShowCenter kommt auf eBay.
Das wichtigste zuerst: Das Teil macht richtig Spass. Alleine die Animation beim Einschalten ist schon den Preis wert. Es gibt schon viele Streaming-Lösungen, aber die von Apple ist die erste, die so richtig schön geworden ist. Obwohl das ShowCenter mehr Formate beherrscht, ist das einfach so eine Bastellösung für Teckies. Apple TV vs. alle anderen Lösungen, das ist wie MacBook Pro vs. Baumarkt-Notebook. Tolle Bedienung und vor allen Dingen schnell (das Pinnacle war immer ein bischen lahm in der Bedienung). Ich kann meine iPhoto-Alben direkt spielen und auch der automatische Ken-Burns-Effekt ist wahlweise dabei.
Der Bildschirmschoner ist schon ein Hit für sich. Wahlweise schweben die Plattencover oder Photos in mehreren Ebenen über den Bildschirm.
Der Anschluss ist selbstverständlich kein Problem. HDMI-Kabel in meinen Denon-Receiver gesteckt, Netzwerkkabel eingesteckt (Wireless geht natürlich auch) und noch Strom dran. Das war es schon. Die Einschaltanimation geniessen (ich könnt‘ nicht genug davon bekommen), dann noch die Frage nach der gewünschten HD-Auflösung beantworten und los gehts. Meine Empfehlung: Der schwarze Hintergrund kommt erst auf Plasma-TV‘s so richtig gut rüber. Auf meinem Panasonic ist das Bild einfach umwerfend.
Schön ist auch die Möglichkeit, vom iTunes Store direkt die Top-Videos und Musiktitel als 30-sekündige Vorschau direkt zu streamen. Dazu gibt es noch so 30-40 Filmtrailer auf Englisch.
Der Sync mit iTunes ist auch für Dummies. Ich sage dem Apple TV, dass ich syncen möchte. Danach taucht es dann in allen iTunes im Netz auf. Das erste iTunes, in das die Nummer eingegeben wird, die vom Apple TV angezeigt wird, ist dann sync-Partner. 5 Weitere können als streaming-Server dienen. Dabei kann ich auch Mac‘s und PC‘s mischen.
OK, ein paar Flecken sind schon auf der Weste. Das Apple TV wird so heiss, dass man darauf Eier braten kann. Ich vermisse einen richtigen Netzschalter. Schade, dass man die Formatunterstützung für nicht-Apple Codecs nur sehr aufwendig kann. Aber das sind erstmal nur Kleinigkeiten. Auch war ich zunächst enttäuscht, dass ich MacBreak HD nicht direkt ansehen konnte. Das ist aber schon gelöst, berichte ich morgen drüber.
Fazit: Lange hat mich nichts mehr so begeistert wie das Apple TV. Und wenn man jetzt bedenkt, dass wir hier über eine Version 1.0 reden, dann kann ich kaum abwarten, was Apple in den nächsten Jahren bringen wird.
Das Apple TV ist ein wichtiger Schritt, um das iTunes/iPod Ökosystem in das Wohnzimmer zu tragen. Apple versetzt sich damit in die Pole Position als Anbieter für das digitale Heim und zeigt der Windows Media Center Fraktion die lange Nase. Lieber mit weniger Funktionen starten, aber dafür so dass es einfach begeistert. Bravo Apple!
Lasst die Nörgler nörgeln, das Apple TV ist mein klarer Kauftipp!
Dienstag, 15. Mai 2007
iPhoto lernt IPTC-Kommentare
Auf barrrt.net gibt es ein Script, mit dem IPTC-Kommentare in iPhoto übernommen werden können. Die Lösung setzt sehr trickreich Spotlight ein, um die Informationen aus den Dateien zu bekommen.
Das Script gibt es unter
Bei deutschem iPhoto muss noch die folgende Zeile
click button "Keywords" of tool bar 1 of window 1
geändert werden in
click button "Schlüsselwörter" of tool bar 1 of window 1
Damit sollte es dann auch in Deutsch klappen. Schöner wäre es jetzt nur noch, wenn Apple von Haus aus IPTC- und XMP-Unterstützung liefern würde. Dann könnten wir auf dieses Gebastel lassen und uns auf die eigentliche Tätigkeit konzentrieren.
Das Script gibt es unter
Bei deutschem iPhoto muss noch die folgende Zeile
click button "Keywords" of tool bar 1 of window 1
geändert werden in
click button "Schlüsselwörter" of tool bar 1 of window 1
Damit sollte es dann auch in Deutsch klappen. Schöner wäre es jetzt nur noch, wenn Apple von Haus aus IPTC- und XMP-Unterstützung liefern würde. Dann könnten wir auf dieses Gebastel lassen und uns auf die eigentliche Tätigkeit konzentrieren.
Sonntag, 13. Mai 2007
Apple tv lernt DivX/Xvid
Einer der Hauptgründe, jetzt noch keinen Apple tv zu kaufen ist für mich die Tatsache, dass Apple das Gerät offenbar als geschlossenes System konzipiert hat. Gängige Codecs wie DivX und Xvid bleiben offiziell aussen vor. Der zweite Grund ist für mich die winzige 40 GB Festplatte (33 GB frei), das ist gerade mal ein Hauch mehr als auf dem kleinsten Festplatten-iPod zur Verfügung steht. Hierfür gibt es schon ein paar Lösungen im Netz.
Und nun scheint auch das Codec-Problem gelöst zu sein. Während Roxio mit Crunch ein Tool anbietet, um das eigene Filmmaterial in Apple tv kompatibles H.264 zu wandeln, gibt es auf engadget.com jetzt eine Lösung um Apples kleiner Box die verbreiteten Codecs beizubringen. Die Lösung ist dank Apples restriktivem Design nicht ganz einfach. Das Laufwerk muss ausgebaut, mit einem externen Gehäuse an einen Mac (sorry Windows-User) angeschlossen und entsprechend bearbeitet werden. Aber es soll funktionieren, ein ausführlicher Bericht hierzu findet sich in der aktuellen Mac Life.
Hallo Apple! Ihr lest das hier ja eh‘ nicht. Aber warum macht Ihr uns das so schwer. Wir kriegen doch sowieso hin, was Ihr uns nicht machen lassen wollt. Nur kostet uns das viel Arbeit und Geld. Ein Apple tv mit ordentlicher Festplatte und Unterstützung für Standard-Codecs kostet (incl. des für den Umbau benötigten externem Gehäuses) dann fast € 500,-. Wir bräuchten doch nur die Möglichkeit, das Gerät ab Werk mit grösserer Platte zu kaufen. Auf diese müssten wir dann noch übers Netz zugreifen können und schön wären alle glücklich.
Und bei aller Kritik: Es gibt auch Gründe genug, ein Apple tv zu kaufen. Während meine Frau das Pinnacle ShowCenter nicht anfasst, hätte ich für das Apple tv Hoffnung. Damit könnte ich gleich den fetten Pinnacle Server incl. MSSQL auf meinem Keller-PC loswerden. Und alleine die Aussicht, MacBreak weekly in HD zu schauen, ist doch schon die Mühe wert.
Und nun scheint auch das Codec-Problem gelöst zu sein. Während Roxio mit Crunch ein Tool anbietet, um das eigene Filmmaterial in Apple tv kompatibles H.264 zu wandeln, gibt es auf engadget.com jetzt eine Lösung um Apples kleiner Box die verbreiteten Codecs beizubringen. Die Lösung ist dank Apples restriktivem Design nicht ganz einfach. Das Laufwerk muss ausgebaut, mit einem externen Gehäuse an einen Mac (sorry Windows-User) angeschlossen und entsprechend bearbeitet werden. Aber es soll funktionieren, ein ausführlicher Bericht hierzu findet sich in der aktuellen Mac Life.
Hallo Apple! Ihr lest das hier ja eh‘ nicht. Aber warum macht Ihr uns das so schwer. Wir kriegen doch sowieso hin, was Ihr uns nicht machen lassen wollt. Nur kostet uns das viel Arbeit und Geld. Ein Apple tv mit ordentlicher Festplatte und Unterstützung für Standard-Codecs kostet (incl. des für den Umbau benötigten externem Gehäuses) dann fast € 500,-. Wir bräuchten doch nur die Möglichkeit, das Gerät ab Werk mit grösserer Platte zu kaufen. Auf diese müssten wir dann noch übers Netz zugreifen können und schön wären alle glücklich.
Und bei aller Kritik: Es gibt auch Gründe genug, ein Apple tv zu kaufen. Während meine Frau das Pinnacle ShowCenter nicht anfasst, hätte ich für das Apple tv Hoffnung. Damit könnte ich gleich den fetten Pinnacle Server incl. MSSQL auf meinem Keller-PC loswerden. Und alleine die Aussicht, MacBreak weekly in HD zu schauen, ist doch schon die Mühe wert.
Dienstag, 1. Mai 2007
Der iPod-Adapter im VW Touran
Und wie ist er nun? In diesem Fall sagt mal wieder ein Bild mehr als 1.000 Worte: Offensichtlich höre ich gerade meinen Lieblingssong vom iPod ... ratet mal welcher das ist?!?
Das Radio scheint nämlich nichts vom iPod zu wissen, es spricht ihn einfach wie einen CD-Wechsler an. Weil es aber nur 6er-Wechsler zu kennen scheint, hat man zu einem Trick gegriffen. In den CD‘s 1-5 befinden sich die ersten 5 Playlisten. In CD 6 dann der gesamte iPod-Inhalt, bei mir ungefähr 3.100 Titel. Und wenn ich jetzt z.B. was von Sting hören möchte muss ich nur bis ca. Titel Nummer 2.000 scrollen und mal schauen bei welchem Interpreten ich jetzt gelandet bin. Dann orientiere ich mich und gehe noch einmal 100 Titel vor oder zurück und kreise das gewünschte Album langsam ein. Zur Sicherheit wurde die Steuerung direkt am iPod deaktiviert, so dass ich die gewünschten Titel nicht einfach über das Clickwheel anwählen kann. Das ist so toll wie es klingt. Also entweder überlege ich mir vor der Fahrt was ich hören will und baue mir Playlisten, oder ich scrolle mir die Finger wund. Das einzige wofür das taugt ist der Shuffle-Modus. Häufig höre Musik im Shuffle-Betrieb und das klappt damit prima.
Aber meistens höre ich sowieso Podcasts und jetzt wird es erst richtig schwierig. Ich habe mir also erstmal Playlisten mit meinen Lieblings-Podcasts eingerichtet. Allerdings höre ich normalerweise die ältesten zuerst, aber ich kann die Playlisten in iTunes nicht nach Erscheinungsdatum sortieren. Ich habe noch nicht herausgefunden, in welcher Reihenfolge ich die Podcasts angeboten bekomme, auf jeden Fall nicht in der die ich möchte. So richtig doof ist aber, dass es nicht immer an der Stelle weiter geht, an der man zuletzt aufgehört hat. Manchmal klappt es, manchmal lande ich auch beim nächsten Einschalten ganz woanders. Das ist besonders schön, wenn man gegen Ende eines einstündigen Podcasts wie z.B. ‚Bits und so‘ war. Fast schon unnötig zu sagen, dass Kapitelmarker nicht unterstützt werden. Man darf per Hand hinscrollen.
Mir hat es auf jeden Fall so gut gefallen, dass ich glatt darauf verzichten möchte. Also schnell noch ein Klinken-Kabel gekauft und den iPod via AUX angesprochen und ... nichts! Weil beide Anschlüsse an der gleichen Buchse des Radios landen, musste zum Einbau des iPod-Adapters der AUX-Adapter abgeklemmt werden.
Ich werde mich also die nächsten Tage bei meinem VW-Händler anmelden um das Radio wieder auf den AUX-Anschluss zurückrüsten zu lassen. Bis dahin ärgere ich mich halt noch ein bischen.
Nun möchte ich VW grundsätzlich dafür loben, zu den ersten Anbietern zu gehören die einen iPod-Anschluss anbieten. Allerdings benötigt das System drigend eine Überarbeitung, so ist es deutlich schlechter als die Lösung von TomTom, die mir schon nicht übermässig gut gefiel. Aber TomTom zeigt zumindest, dass grundsätzlich einiges mehr geht, als VW liefert.
Aus iView wird Expression Media ... etwas
Gerade bekam ich von Microsoft eine Email, dass ich das versprochene kostenlose Upgrade von iView auf Expression Media zum Download bereit gestellt bekomme. Natürlich habe ich es sofort installiert und ... verzweifelt nach Änderungen gesucht. Leider habe ich keine gefunden ... doch halt. Es gibt Neuerungen:
„Q. What are the differences between iView MediaPro 3.x and this new Expression Media release?
A. Expression Media will continue its many year tradition as both a Mac and Windows application with great feature parity and occasional differences in UI and features that require platform specific capabilities. Specifically, the Windows version of Expression Media includes a new feature called the Expression Media Encoder, a standalone video encoding tool which requires Windows specific features and therefore is not available in the Mac version of Expression Media. Complete details of Expression Media's feature set will be announced in the near future, and further details about the product can be found on iView Multimedia's website“.
Also Mac-User können froh sein, dass das Produkt überhaupt noch für ihre Plattform umgesetzt wurde. Und immerhin ... es gibt jetzt ja auch die hässlicheren Icons. Und die Windows-User freuen sich immerhin über Microsofts Flash-Konkurrenten.
Ich hoffe, diese Update ist nicht symptomatisch für die Zukunft von iView. Es wäre schade, wenn hier ein hervorragendes Produkt vor die Hunde käme.
- Ein neues Programm-Icon
- Ein neuer Splash-Screen
- Die deutsche Sprachanpassung funktioniert nicht, alles ist jetzt auf Englisch
- Die Buttons wurden durch deutlich hässlichere ersetzt (s. Screenshot)
„Q. What are the differences between iView MediaPro 3.x and this new Expression Media release?
A. Expression Media will continue its many year tradition as both a Mac and Windows application with great feature parity and occasional differences in UI and features that require platform specific capabilities. Specifically, the Windows version of Expression Media includes a new feature called the Expression Media Encoder, a standalone video encoding tool which requires Windows specific features and therefore is not available in the Mac version of Expression Media. Complete details of Expression Media's feature set will be announced in the near future, and further details about the product can be found on iView Multimedia's website“.
Also Mac-User können froh sein, dass das Produkt überhaupt noch für ihre Plattform umgesetzt wurde. Und immerhin ... es gibt jetzt ja auch die hässlicheren Icons. Und die Windows-User freuen sich immerhin über Microsofts Flash-Konkurrenten.
Ich hoffe, diese Update ist nicht symptomatisch für die Zukunft von iView. Es wäre schade, wenn hier ein hervorragendes Produkt vor die Hunde käme.
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