Freitag, 20. April 2007

Autonavigation: TomTom vs. Navigon, Teil 2


Nachdem enttäuschenden Erlebnis mit dem TomTom habe ich nochmal scharf nachgedacht, was ich dann nun wirklich haben will. Die erweiterten Features des TomTom, Freisprecheinrichtung, iPod Steuerung und online-Services, haben so unbefriedigend gearbeitet, dass ich auch drauf verzichten kann. Mein heute gelieferter nagelneuer VW Touran hat eh‘ von Haus aus Freisprecheinrichtung und iPod-Anschluss. Ich brauche also nur ein Navi. Und weil es das perfekte Gerät anscheinend nicht gibt, schau ich doch einfach was es jetzt günstig gibt und hole mir ggf. nächstes Jahr etwas schöneres. Die CeBit-Neuheiten von Navigon und Medion sehen sehr viel versprechend aus, sind aber noch nicht lieferbar und werden dann erstmal recht teuer sein.
Die Software gefiel mir bislang bei Navigon am besten. Also schaute ich mal nach dem Transonic TS 7000T, welcher im Angesicht der CeBit Vorstellungen wohl ein Auslaufmodell ist. Wie es der Zufall so wollte, hatte MediMax gerade den 7000er im Angebot für € 266,-. Also einfach mal mitgenommen und ausprobiert. Das Medion PNA 470 hätte ich auch sehr interessiert, insbesondere das TMCpro hätte mir gefallen. Aber 266,- zu 399,- Euro sind schon ein Argument.
Und diesmal bin ich sehr zufrieden. Die Darstellung ist hervorragend. Das Display wirkt zwar etwas trübe, was aber anscheinend an der starken Entspiegelung liegt. Im direkten Sonnenlicht ist das Display immer noch ordentlich zu erkennen, ganz im Gegensatz zum TomTom. Die Software wirkt wirklich sehr modern und ergonomisch und ... macht einfach spass. Bei Restaurants, Autohändlern, Tankstellen etc. wird z.B. häufig ein Firmenlogo statt des einfachen Platzhalters angezeigt. Das TMC funktionierte auf Anhieb völlig problemlos, das Kartenmaterial ist aktueller als beim TomTom (allerdings hat TomTom gerade gestern ein Update herausgebracht, das habe ich nicht mehr getestet). Auch dieses Gerät hat natürlich Schattenseiten. Die Stromversorgung und das TMC werden beide am Gerät angeschlossen (zumindest die Stromversorgung ist beim Nachfolgemodell am Sockel), man kann also nicht einfach das Gerät in die (sehr stabile, gut sitzende) Halterung klemmen und losnavigieren. Die Menünavigation ist etwas träge, lässt sich aber durch das Ausschalten der Animationen auf ein vernünftiges Mass bringen. Und die Fernbedienung des TomTom war fein, schade dass es nicht so eine für das 7000T gibt. Auch gibt es die Softwareinstallation nur für Windows, die von TomTom gab es auch für den Mac. Das sind aber Kleinigkeiten und gerade bei dem Preis ist das Transonic TS 7000T ein hervorragendes Angebot. Die Navigation ist schnell und die Routenfindung bislang sinnvoll. Für mich der klare Gewinner in diesem Vergleich.
Nun ist der TomTom wirklich kein schlechtes Gerät. Wenn jemand andere Prioritäten hat, kann evtl. auch der TomTom die bessere Wahl sein. Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden mit meinem Navigon.

Mittwoch, 18. April 2007

Mac Pick: RSS Menu


Eine Sache, die ich auf dem Mac so liebe, ist die Tatsache dass man häufiger mit dem MacOS selbst arbeitet und dieses nur um die gewünschten Funktionen ergänzt. Ein prima Beispiel hierfür ist RSS-Menu. Es ist einfach nur ein RSS-Reader für die Menüzeile, so dass ich jederzeit sehe welche Feeds aktualisiert wurden. Das ganze funktioniert einfach genau so wie man sich das vorstellen würde, incl. der Übernahme von Feeds aus Safari RSS und Podcasts aus iTunes. Zu finden unter http://www.edot-studios.com/webgroups2/index.php?menu_item=212.

Sonntag, 15. April 2007

Autonavigation: TomTom vs. Navigon, Teil 1


Mein altes ViaMichelin Navi für meinen iPaq scheint nicht mehr weiter entwickelt zu werden, und einen TMC-Empfänger kann ich da auch nicht anschliessen. Also musste ein neues System her.
In der Auswahlliste hatte ich das TomTom go 510, das Medion PNA 470 und das Transonic TS 7000T mit Navigon.
Nach langen Überlegungen und durchforsteten Foren entschied ich mich für ein TomTom Go 710 (gab es bei Media Markt gerade zum gleichen Preis wie das 510: € 349,-) zzgl. iPod Connector und Fernbedienung. Am nächsten Tag gab es gleich eine Probefahrt von Hamburg nach Potsdam. Zunächst mal meine positiven Eindrücke:
  • Schnelles Gerät: Eingaben werden prompt akzeptiert, schnelles Routing
  • Einfache Bedienung, besonders schön mit Fernbedienung.
  • Alle Anschlüsse sind am Sockel, man muss nur das Gerät einhängen und los gehts.
Leider sind mir doch überraschend viele negative Dinge aufgefallen:
  • TMC ging bei mir überhaupt nicht. Ich hatte gelesen, dass TomTom damit Probleme hat, aber dass das so schlimm ist hätte ich nicht gedacht.
  • Das Display spiegelt extrem stark. In Verbindung mit der Farbwahl (z.B. dunkelrot auf schwarz bei zu hoher Geschwindigkeit) ist teilweise kaum etwas zu erkennen.
  • Verkehrsmeldungen gibt es auch über das kostenpflichtige TomTom Travel, wenn man ein Bluetooth-Handy mit Internet-Verbindung hat. Allerdings musste ich die Kombination mit meinem SonyEricsson K800i auf der Fahrt vier mal neu starten, was nicht der Sinn der Sache sein kann.
  • Die Lautstärke kann für den iPod nicht separat geregelt werden. Das sieht dann so aus: Mein iPod sendet den Ton über ein iTrip auf mein Radio. Gleichzeitig kommt der Ton zeitversetzt aus dem Lautsprecher des Tomtom. Also muss ich den Ton für das TomTom abstellen. Dann bekomme ich aber auch keine Routing-Ansagen mehr. Nebenbei belegt die iPod-Anbindung die gleiche Buchse wie der TMC-Empfänger, so dass man nur den iPod steuern kann oder Verkehrsmeldungen bekommt. Das ist natürlich egal, weil TMC ja eh‘ nicht funktioniert. Ausserdem habe ich das iPod-Menü nicht komplett auf dem TomTom. Ich höre viele Podcasts, also habe ich mir im iPod die Podcasts ins Hauptmenü gelegt. Davon weiss der TomTom aber nichts, man muss schon ein bisschen damit navigieren, bis man sie findet.
  • Das Routing war auf der Strecke unbefriedigend. Vom Dreieck Nordwest zur A24 wollte der TomTom unbedingt immer durch die Hamburger Innenstadt im Berufsverkehr, vorzugsweise durch die Stresemannstrasse die nun wirklich immer dicht und eine 30-Zone ist. Und das obwohl ich ‚schnellste Route‘ und nicht ‚kürzeste Route‘ gewählt hatte. Schön ist, dass man Teilstrecken ausschliessen darf. Nach 10-20 Anläufen wollte TomTom dann statt dessen durch die Innenstadt von Harburg. Auf die nahe liegende Route über die Köhlbrandbrücke kam er einfach nicht.
  • Das Kartenmaterial ist alt. Die 8-Jahre alte Strasse in der ich wohne ist mit einem falschen Namen verzeichnet. Bei anderen Systemen ist das längst korrigiert. Ein über ein Jahr alter Kreisverkehr in meiner Nachbarschaft ist noch nicht bekannt.
  • Die Verkehrsmeldungen werden in winziger Schrift angezeigt, so dass ich sie kaum lesen konnte.
  • Die ganze Software wirkt etwas altmodisch auf mich, das können andere besser.
Dazu kommen noch ein paar Kleinigkeiten, die vielleicht auch Geschmackssache sind. Die Anzeige der Geschwindigkeit erfolgt dunkelrot auf schwarz. Also genau dann, wenn ich wissen will, wie schnell ich eigentlich fahren dürfte, kann ich sie nicht mehr ablesen. Sie warnt auch immer bereits bei einer Überschreitung von 10 km/h, was ich gerne geändert hätte.
Die Radarwarner haben auch nicht funktioniert, aber weil das - soweit ich weiss - zumindest in Deutschland verboten ist, ist das auch kein Nachteil.

Nun möchte ich nicht falsch verstanden werden. Der Tomtom ist mit Sicherheit kein wirklich schlechtes Gerät. Aber es gibt deutlich billigere Geräte und ich sehe nicht, wofür sich der Mehrpreis lohnen soll.

Für € 410,- hatte ich ein Gerät, bei dem am Ende des Tages die Enttäuschung überwog. Ich habe es am nächsten Tag zurückgegeben. Der Media Markt in Hamburg Altona hat das Gerät anstandslos zurück genommen. Vielen Dank dafür, das ist guter Service und das erfreulichste an dieser Erfahrung.

Dienstag, 10. April 2007

Anleitung zur Fotoarchivierung gestartet


Eines meiner Lieblingsthemen ist die Archivierung von Digitalen Fotos. Ich bin hierbei beruflich etwas vorbelastet, weil ich vor Jahren die Entwicklung der professionellen Fotoarchiv-Software ImAccess geleitet habe.
Da ich jetzt glaube, die Bildarchivierung so hinzubekommen wie ich sie mir vorstelle, werde ich meine Ergebnisse hier niederschreiben. Vieleicht macht sich ja jemand ganz ähnliche Gedanken und kann mit meinen Lösungen etwas anfangen. Los geht es hier: ‚Wie archiviert man Fotos auf dem Mac?‘. In unregelmässigen Abständen werde ich über meine Fortschritte hier berichten.

Freitag, 6. April 2007

I‘m Mac again


Nach 1,5 Jahren Windows hat es mich jetzt wieder zurück auf den Mac gezogen. Die Probleme, die ich damals auf dem Mac hatte, scheinen alle behoben und geklärt.
Ich hatte mir viel von Vista versprochen, aber wenig davon wurde eingelöst. Und ich muss Apple‘s Marketing einfach Recht geben: Vista ist bei weitem noch nicht da, wo der Tiger schon vor 2 Jahren war. Immer wieder stellte ich einfach fest, dass das Eine oder Andere beim Mac einfach schöner war.
Ausserdem ist Vista dermassen lahm, dass mein gerade 1,5 Jahre alter Dell, 1,83 GHz, 1,5 GB RAM mit Intel 915 Grafik einfach schon absolut nicht mehr ausreichte. Und dass, obwohl ich mangels DirectX 9 ohnehin keine Transparenzeffekte hatte. Das konnte bereits mein altes iBook mit 1,2 GHz und einem DirectX 7 fähigen Grafikchips und war superflott dabei.
Statt dessen darf ich auch den Movie Maker, der selbst gegen das iMovie vom Panther alt aussieht, nicht einmal starten weil meine Hardware nicht ausreicht.
Ein neues Notebook musste also her. Zufällig stolperte ich über eine Anzeige von Apple, die meinte: „Wenn Sie wegen Vista eh‘ neue Hardware brauchen, warum dann nicht gleich einen Mac?“. Und ja, warum eigentlich nicht? Die alten Probleme sind lösbar geworden und zur Not kann ich die letzten paar Programme die ich unter MacOS X nicht bekomme mit BootCamp oder Parallels/VMWare ans Laufen bringen.
Nach nur wenig Bedenkzeit bin ich jetzt Besitzer eines MacBook 2GHz, 1,5/160 GB und glücklich. Es ist wie nach Hause kommen ... I‘m Mac again!

ANC Over-Ear Anwenderbericht: Sony WH-1000XM5 vs WH-1000XM4 vs Sennheiser Momentum 4

Dies ist kein vollständiger Test, sondern nur eine Sammlung von Punkten, die mir beim Vergleichen der drei Kopfhörer aufgefallen sind und di...