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Dienstag, 10. Juli 2012

Testbericht F770 vs. SX260: Video

Die Videofähigkeiten der Kompaktkameras haben in den letzten Jahren enorm zugelegt, auch Full-HD mit 1080p gehört heute fast selbstverständlich zum Lieferumfang, ebenso wie ein Windfilter für die Tonspur. Vielen ersetzt die videofähige Travelzoom-Kamera einen separaten Camcorder, so wie auch bei mir. In diesem Test müssen die beiden Kandidatinnen ihre Videofähigkeiten unter Beweis stellen.


Video 1: oben F770, unten SX260



Video 2: oben F770, unten SX260



Video 3: oben F770, unten SX260

Die ersten Vergleiche gingen eher zu gunsten der F770 oder unentschieden aus. Beim Videovergleich liegt nun die SX260 ganz klar vorne. Der Autofokus der F770 sucht lange und wird auch nicht immer fündig. Manchmal bleibt der Film auch mehrere Sekunden nachdem das Bild ruhig ist weiterhin unfokussiert. Beim Zoom ist der Zoommotor der F770 sehr deutlich zu hören, sein Pendant in der SX260 arbeitet hier wesentlich dezenter. Und selbst wenn das Bild einmal fokussiert ist, kommt die Bildqualität der F770 bei Video bei weitem nicht an die SX260 heran. Der Stabilisator der SX260 arbeitet auch bei Video hervorragend, der von Fuji wirkt eher hektisch und ist deutlich weniger effizient. Hinzu kommt, dass bei schwachen Lichtverhältnissen die Videos der F770 viel zu dunkel geraten.
Was Fuji hier abliefert ist zwar besser als bei vorherigen Modellen, aber weit unter Klassenstandard.
Die SX260 hingegen ist dagegen im Bereich Video dermassen gut, dass die meisten Anwender auf einen separaten Camcorder verzichten können.

Donnerstag, 10. Mai 2012

Test Fuji F770EXR vs. Canon SX230 HS: Low-Light Video Vergleich

Video war nie die Stärke der Fuji F-Series und schon bei Tageslicht fiel die F770 deutlich hinter die SX230 zurück. Eine besondere Schwäche des Vorgängermodells F550 war, dass Videos in Low-Light Szenarien viel zu dunkel dargestellt werden. Nach Fuji's Angaben sollte das Problem mit der F600 behoben worden sein, was ich nicht überprüft habe. Fuji wirbt auf ihrer Website sogar die Filmqualität der F770 bei 'low-light conditions'. Hier der reality-check:


Das Video der F770 ist anfangs viel zu dunkel, der Raum war viel heller als von der F770 wiedergegeben. Das ist noch genau so schlecht wie von der F550 und so nicht wirklich zu gebrauchen. Die Details von der Zeitung am Ende sind auch nicht wirklich beeindruckend.


Das es besser geht, zeigt die SX230. Bei diesen Lichtverhältnissen wird das natürlich kein besonders schönes Video und auch die SX230 rauscht sichtbar. Aber das Video ist immerhin noch nutzbar und die Zeitung am Ende wird ordentlich abgebildet. Immerhin hat die F770 den Weissabgleich besser gemeistert, während die SX230 eine zu warme Temperatur gewählt hat.

Sorry Fuji, aber im Kapitel Video habt Ihr nicht wirklich nachlegen können und seid immer noch nicht auf dem Stand, wo die Konkurrenz letztes Jahr war.

Donnerstag, 3. Mai 2012

Fuji F770EXR Test: Videovergleich mit SX230

Video war seit langem die schwache Seite bei der Fuji F-Series. Während Canon, Panaonic, Samsung und Sony Digitalkameras bauen, die für viele als Ersatz für den Camcorder ausreichen, hinkte Fuji immer hinterher. Auch wenn seit F550EXR 1080p zum nominal Lieferumfang gehört, lag die Qualität immer deutlich hinter der Konkurrenz. Wie schlägt sich hier die neue F770EXR im Verlgeich zur sehr guten SX230?
Hier das Video der F770:


Zum Vergleich das Video aus der SX230:


Ganz offensichtlich kommt die Fuji hier nicht an die ein Jahr ältere Canon heran. Anfangs pumpt der Fokus, der Stabilisator macht einen schlechteren Job und der Zoommotor ist laut und deutlich zu hören. Selbst wenn der Fokus sitzt bleibt die F770 von den Details deutlich hinter der SX230 zurück.

Hier noch ein paar Ausschnitte aus den Filmen:



links F770 - rechts SX230

Auch wenn Fuji Full-HD 1080p als Feature bewirbt, sollte man das nur auf das Dateiformat beziehen, für die gebotenen Details reicht 720p locker aus. Der Autofokus pumpt weniger, als das noch bei der F550 der Fall war, Fuji macht hier zumindest leichte Fortschritte. In Anbetracht der Konkurrenz ist das aber zu wenig. 

Sonntag, 1. Februar 2009

Pick: Handbrake

Nun war Handbrake in der Vergangenheit immer ein Programm, dem das Verbotene anhaftete, weil man damit angeblich auch Kopiergeschützte Inhalte kopieren konnte.
Und leider klaffte mit der Einstellung von iSquint bzw. Visual Hub eine schmerzhafte Lücke im Mac Softwareportfolio. Ich nutzte es z.B., um die HD-Videos von meiner Panasonic Lumix FX37, die in MotionJPEG als .mov daher kommen, in h.264 zu konvertieren.
Glücklicherweise hat sich der Autor von Handbrake entschlossen, die Funktionaltät zum Kopieren der Geschützten Inhalte zu entfernen und Handbrake statt dessen zum allgemeinen Videokonverter weiter zu entwickeln.
Und damit ist er auch für Anwender von QuickTime Pro interessant. Handbrake setzt nämlich nicht auf QuickTime, sondern auf ffmpeg und x.264 auf. Für alle Anwender, die sich dafür nicht interessieren, heisst das einfach: die Konvertierung geht schneller, die Ergebnisse sind kleiner und sehen, vor allen Dingen, deutlich besser aus.

Donnerstag, 31. Mai 2007

Mac Pick: MPEG Streamclip


Eigentlich war ich nur auf der Suche nach einem Programm, mit dem ich mir die Bitrate von Filmen anzeigen lassen kann. In einem Forum wurde ich u.a. auf MPEG Streamclip hingewiesen. Das Programm ist etwas gesprächiger als der Quicktime-Player und kann die Bitrate der Audio- und Video-Streams getrennt anzeigen.
Darüber hinaus stellt MPEG Streamclip auch jede Menge Videoformate dar und kann wie Quicktime Pro angezeigte Filme in unterschiedlichen Formaten abspeichern. Dabei ist es zumindest teilweise geschickter als Quicktime. Ich hatte hier noch ein altes Video: Kylie Minogue‘s Werbespot für Agent Provocateur Underwear. Eine MPEG-2 Datei die ich für mein Apple TV in H.264 konvertieren wollte. Quicktime macht das zwar, aber die Tonspur ist so leise das mein Denon Receiver selbst auf voller Leistung nur ein Flüstern herausholen kann. MPEG Streamclip hat das auf Anhieb richtig gemacht: Bravo!
Ein wirklich nettes Tool, dass es kostenlos gibt beim Entwickler Square 5.
Quizfrage: Wer erkennt das Video auf dem Bild? Ist was für die Ü40-Generation.

Freitag, 18. Mai 2007

Roxio Crunch & 10% beim Roxio Store


Als erstes wollte ich auf meinem Apple TV MacBreak Weekly HD anschauen und ... fehlermeldung. Das Apple TV mag das .mov Format nicht abspielen und synchrnonisiert es deswegen auch garnicht.
An dieser Stelle hilft Crunch: Die Video-Podcasts aus iTunes in das offene Crunch-Fenster ziehen, kurz noch ein paar Qualitätseinstellungen machen, den grossen roten Knopf unten rechts in der Ecke gedrückt ... und der Rest geht automatisch. Crunch convertiert die Filme und stellt sie wahlweise gleich in iTunes ein. Da werden sie vom Apple TV entdeckt und gleich synchronisert. Nach entsprechender Wartezeit finde ich die HD Podcasts dann unter ‚Filme‘ auf meinem Apple TV. Es hat nach meiner Meinung ein paar ganz kleine Hakeligkeiten. So passiert nichts, wenn man die Filme auf das Dock-Icon schiebt, sie müssen schon direkt in das Fenster geschoben werden. Auch werden die Filme nicht übernommen, wenn man via Exposé auf das Crunch Fenster wechselt. Ansonsten ist das Produkt für eine 1.0 Version aber erstaunlich gut gelungen und derzeit das, was einer nativen Formatunterstützung durch Apple TV am nächsten kommt. Eine ganz klare Kaufempfehlung.
Und hier gibt es noch einen kleinen Bonus: Man kann auf folgendem Wege 10% Nachlass auf Roxio-Produkte bekommen. Geht auf den Roxio store und stellt das Land auf USA um. Dann packt die gewünschten Produkte in Euren Warenkorb und wechselt in diesen. Als nächstes stellt Ihr das Land wieder auf Deutschland um. Der Roxio-Store denkt, Ihr wollt Euch ohne zu kaufen aus dem Stab machen und schmeisst ein Pop-Up (unbedingt erlauben) in dem er Euch anbietet, 10% Nachlass zu kassieren wenn Ihr den Kauf doch noch abschliesst. Geht auf das nette Angebot ein und landet im deutschen Roxio-Store Warenkorb mit Euren Artikeln abzüglich 10% Nachlass.

Update:
Genau genommen ist Roxio Crunch nur eine massiv abgespeckte Version von von Roxio Popcorn. Während Crunch ausreicht, um Filme auf Apple TV und iPod zu bekommen, bietet Popcorn erheblich mehr Möglichkeiten und kostet gerade mal € 10,- mehr. Insofern würde ich jedem raten, gleich zu Popcorn zu greifen ... es sei denn man weiss genau dass man die zusätzlichen Funktionen niemals will. Denn leider bietet Roxio kein Upgrade an.

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Dies ist kein vollständiger Test, sondern nur eine Sammlung von Punkten, die mir beim Vergleichen der drei Kopfhörer aufgefallen sind und di...