Mittwoch, 30. Dezember 2009

Calibre eBook Management



Die Sony eBook-Reader gehören bezüglich der Formatunterstützung zu den flexibelsten Geräten am Markt. In Ermangelung nutzungsverhindernder Maßnahmen wie teilweise bei anderen Geräten reicht es aus, Dokumente in einem unterstützten Format via USB an die richtige Stelle zu kopieren und es steht zur Verfügung. Dazu liefert Sony auch die rudimentäre eBook Reader Software, die aber im wesentlichen dazu taugt, eBooks mit DRM auf das Gerät zu bekommen.
Für alles andere bietet sich Calibre an, es ist eine tolle Lösung um eine Vielzahl von Inhalten auf den eBook-Reader zu bekommen. Calibre ist in der Lage, eine grosse Anzahl von Formaten zu konvertieren. So kann man z.B. längere Artikel im Web in ePub zu konvertieren, und vieles mehr. Damit ist Calibre die Software der Wahl, wenn es darum geht, Inhalte die von Haus aus nicht in einem kompatiblen vorliegen, passend zu machen.
Nett ist ausserdem die Funktion, passende Metadaten aus dem Web zu ergänzen. Gerade jetzt um die Weihnachtszeit werden viele eBooks als PDF verschenkt oder liegen Zeitschriften bei. Calibre kann die zugehörigen Metadaten automatisch ergänzen (s. Screenshot).
Calibre wurde in Java entwickelt und ist als Donationware verfügbar für Mac, Linux und Windows unter calibre-ebook.com.

Beim dritten Mal: Fuji Finepix F200EXR

Zwei mal hat es eine Fuji F bei mir im Vergleich nicht geschafft. Die F100fd ging hauptsächlich wegen der unhandlichen Bedienung und der zu starken Glättung zurück. Als nächstes riss die F200EXR die Hürde. Sie war für den Preis von € 349,- im Vergleich zu schlecht ausgestattet, vor allen Dingen patzte der Weissabgleich zu oft, so dass ich mir nie sicher war ob das Bild mit vernünftigen Farben aufgenommen wurde. Obwohl die F200 teilweise für ihre Grösse eine überragende Bildqualität geliefert hatte, ging sie aufgrund der Nachteile, die sie andererseits hatte, wieder zurück.
Seitdem haben sich aber zwei Dinge geändert. Fuji hat ein Firmware 1.2 herausgebracht, welche die Probleme mit dem Weissabgleich behoben hat. Mit der neuen Firmware macht die F200 Bilder mit sehr ausgewogenen Farben. Die Farbwiedergabe ist Fuji-typisch immer noch ganz leicht kühl, ungefähr so viel wie die Canon SX200is zu warm ist, aber beide sind absolut OK.
Zum anderen ging der Preis der F200 merklich in die Tiefe, so dass die fehlenden Ausstattungsmerkmale leichter zu verschmerzen sind. Die F200 ist mittlerweile auch bei führenden Versandhändlern für unter € 200,- erhältlich.
Ein Vorteil der F200 ist weiterhin die hervorragende Low-Light-Fähigkeit, im Vergleich zu den meisten anderen Kompaktkameras taugt die F200 für mindestens eine ISO-Stufe mehr. Dazu kommt der hohe Dynamikumfang durch die EXR-Technologie, die schon immer hervorragende Farbwiedergabe bei Kunstlicht und Mischverhältnissen, das Ganze in einem taschenfreundlich kleinem, robusten Gehäuse.
Diese zwei Änderungen haben bewirkt, dass sich die F200 von einer Kamera, die ich zurück schickte, zu einer Kamera mauserte welche meine absolute Empfehlung in dieser Preis- und Grössenklasse geworden ist. Wer eine kompakte Kamera mit hervorragender Bildqualität in der Preisklasse bis € 200,- sucht, kommt an der F200EXR jetzt eigentlich überhaupt nicht mehr vorbei.
Da ich das letzte mal schon ein Produktbild gepostet habe, gibt es dieses Mal ein paar Bilder aus der F200 und einen Link auf mein F200-Album bei Flickr.

Dienstag, 15. Dezember 2009

eBook Reader Vergleich



Jede Urlaubsreise beginnt bei mir mit einer bestimmten Problemstellung. Da ich nicht sicher bin, was ich gerne lesen möchte, schleppe einen eigenen Koffer mit einer kleinen Auswahl an "will-ich-mal-lesen-wenn-ich-denn-mal-Zeit-habe" Büchern mit. Und meine Frau macht regelmässig Witze darüber.
Aber kein Problem, für dessen vermeintliche Lösung sich nicht ein Gadget kaufen lässt. Ein eBook-Reader fasst tausende von Büchern und könnte den Bücherkoffer nächstes Mal ersetzen. Und ausserdem kann ich wieder viel Spass bei der Geräteauswahl haben.
Amazons Kindle ist jetzt auch in Deutschland erhältlich, lässt sich aber nur mit Büchern aus dem hauseigenen Angebot befüllen. Und das ist praktisch nur in Englisch erhältlich. Nun lese ich recht viel in Englisch, möchte mich aber in Zukunft nicht ausschliesslich darauf beschränken. Deutsche eBooks gibt es z.B. bei Libri.de oder Thalia. Dort werden als passende eBook-Reader die Modelle PRS-505 und PRS-600 von Sony angeboten. Beide sind sehr offen was die Formatauswahl angeht. Insbesondere verstehen sie das verbreitete EPUB-Format, in dem viele Klassiker frei verfügbar sind. PDF beherrschen beide auch, und im Gegensatz zum Kindle können sie PDF-Dokumente auch neu umbrechen und vergrössern.
Blieb nur noch die Frage, welches der beiden Modelle es werden soll. Der PRS-600 wird weitestgehend über den Touch-Screen bedient und bietet einige nette Features. Man kann direkt über den Touch-Screen Anmerkungen in die Bücher schreiben und ihn sogar als Notizblock benutzen. Leider ist das Gerät dabei dermassen lahm, dass es einfach keinen Spass macht. Es ist halt so, dass man mit dem Stylus etwas malt und das Bild danach mit merklicher Verzögerung erscheint. Hier hätte etwas mehr Motorleistung wohl gut getan.
Das K.O-Kriterium ist für mich aber der Bildschirm. Der Kontrast ist selbst bei optimaler Beleuchtung deutlich niedriger, als beim Vorgänger PRS-505. Und es wird schlimmer, wenn das Licht in ungünstigem Winkel einfällt. Das Display spiegelt nämlich unangenehm, so dass ich ständig nach einem passenden Winkel suchte. Ein eBook-Reader ist nun einmal hauptsächlich zum Lesen da, und dafür ist der PRS-505 eindeutig besser geeignet.
Dazu kommt noch der Preisunterschied: der 505 wird derzeit für € 199,- angeboten, und darin ist schon ein Lederumschlag enthalten. Der 600er kommt für € 299,- daher, und der Lederumschlag kostet incl. Porto noch mal ca. € 40,- extra. Das hätte ich ausgegeben, wenn die Touch-Funktionalität und das Display brauchbar wären. So ist es aber der PRS-505 geworden.

ANC Over-Ear Anwenderbericht: Sony WH-1000XM5 vs WH-1000XM4 vs Sennheiser Momentum 4

Dies ist kein vollständiger Test, sondern nur eine Sammlung von Punkten, die mir beim Vergleichen der drei Kopfhörer aufgefallen sind und di...