Jörg Langer, ehemals Chefredakteur der GameStar, kann offenbar die Finger nicht vom Spielen lassen. Nachdem er die Zeit seit seinem Abgang bei GameStar mit seinem Blog „Jörg spielt“ überbrückt hat, heisst sein neues Projekt GamersGlobal.
Das ganze scheint ein Videospiel-Magazin zu werden, bei dem man nicht nur mitmachen darf, sondern auch ausdrücklich soll. Anscheinend kann sich jeder als Redakteur registrieren, und durch gute Beiträge im Dienstgrad aufsteigen.
Ich spiele ja immer nur so uraltes Zeugs, deshalb werde ich da wohl nicht weit kommen. Aber die Idee klingt prima und hat IMHO eine Menge Potential. Ich werde auf jeden Fall die nächste Zeit auf www.gamersglobal.com mitlesen.
Update: Mittlerweile gibt es auch eine deutsche Version unter www.gamersglobal.de.
Dienstag, 30. Oktober 2007
Sonntag, 28. Oktober 2007
Leopard ist da: Quick Look
Leopard ist da und ich hatte ihn natürlich vorbestellt. Freitag nach Feierabend war er da und eine Stunde später absolut problemlos installiert. Über die 300 neuen Features wurde ja schon überall genug geschrieben, auch über die ca. 10 wesentlichen. Hier im folgenden meine Erfahrungen mit der Raubkatze.
Zunächst einmal: Leopard sieht klasse aus, bringt tolle Transparenzeffekte auch mit Chipsatz-Grafik (im Gegensatz zu Vista) und ist subjektiv genau so schnell wie der Tiger (wieder im Gegensatz zu Vista, bei dem man zum Betriebssystem-Upgrade auch gleich einen neuen Rechner bestellen sollte).
Ein Feature, dass mir sofort Spass gemacht hat, ist Quick Look (zu Deutsch: Übersicht). Bei den bisherigen Vorführungen sah es immer so aus, als ob Quick Look nur aus der neuen Coverflow-Ansicht funktionieren würde. Es klappt aber überall im Finder, und damit auch auf dem Desktop. Und es ist rasend schnell! Einfach die Leertaste drücken und praktisch sofort sieht man das Dokument. Wie schon gesehen, klappt das auch mit PDF und MS Office Dokumenten. Bei xls mit mehreren Seiten werden unten sogar die Reiter angezeigt und in mehrseitigen Dokumenten kann man blättern. Sogar für OpenOffice ist schon rudimentäre Unterstützung eingebaut, man sieht immerhin die erste Seite.
Aber Quick View kann noch mehr. Wenn man mehrere Objekte im Finder auswählt und Quickview startet, kann man direkt eine Diashow anzeigen oder in eine Index-Ansicht wechseln. Fotos kann man von dort dann auch gleich in iPhoto importieren.
Quick View ist so praktisch, dass man es schon nach den ersten Sekunden nicht mehr vermissen möchte ... und es ist einzigartig. Apple hat - wie auch jetzt wieder - gerade mit solchen Kleinigkeiten immer wieder Innovationsfähigkeit gezeigt. Bravo Apple!
Zunächst einmal: Leopard sieht klasse aus, bringt tolle Transparenzeffekte auch mit Chipsatz-Grafik (im Gegensatz zu Vista) und ist subjektiv genau so schnell wie der Tiger (wieder im Gegensatz zu Vista, bei dem man zum Betriebssystem-Upgrade auch gleich einen neuen Rechner bestellen sollte).
Ein Feature, dass mir sofort Spass gemacht hat, ist Quick Look (zu Deutsch: Übersicht). Bei den bisherigen Vorführungen sah es immer so aus, als ob Quick Look nur aus der neuen Coverflow-Ansicht funktionieren würde. Es klappt aber überall im Finder, und damit auch auf dem Desktop. Und es ist rasend schnell! Einfach die Leertaste drücken und praktisch sofort sieht man das Dokument. Wie schon gesehen, klappt das auch mit PDF und MS Office Dokumenten. Bei xls mit mehreren Seiten werden unten sogar die Reiter angezeigt und in mehrseitigen Dokumenten kann man blättern. Sogar für OpenOffice ist schon rudimentäre Unterstützung eingebaut, man sieht immerhin die erste Seite.
Aber Quick View kann noch mehr. Wenn man mehrere Objekte im Finder auswählt und Quickview startet, kann man direkt eine Diashow anzeigen oder in eine Index-Ansicht wechseln. Fotos kann man von dort dann auch gleich in iPhoto importieren.
Quick View ist so praktisch, dass man es schon nach den ersten Sekunden nicht mehr vermissen möchte ... und es ist einzigartig. Apple hat - wie auch jetzt wieder - gerade mit solchen Kleinigkeiten immer wieder Innovationsfähigkeit gezeigt. Bravo Apple!
Mittwoch, 17. Oktober 2007
Mac Pick: Inquisitor 3
Auf dem Mac liebe ich den Safari Browser, hauptsächlich wegen seiner Geschwindigkeit. Firefox hat ein paar Vorteile und vor allen Dingen coole Plugins. Aber bei einem meiner Lieblingsfeatures des Firefox kann Safari jetzt nicht nur gleichziehen, sondern sogar überholen. Mit Inquisitor 3 bekommt man bereits während man tippt Treffer angeboten, genau wie man es von Spotlight kennt. Man kann angeben, welches die primäre Suchmaschine sein soll und welche weiteren Quellen hinzugezogen werden sollen (z.B. Wikipedia, eBay etc.). Inquisitor ist optisch ansprechend gemacht und rasend schnell.
Und dazu ist es auch noch kostenlos!
Erhältlich unter http://www.inquisitorx.com/safari/.
Und dazu ist es auch noch kostenlos!
Erhältlich unter http://www.inquisitorx.com/safari/.
Mittwoch, 12. September 2007
Nachtest: Treo & TomTom
Beim ersten Vergleichstest zwischen meinem Navigon TS 7000T und dem Treo 680 mit dem TomTom GPS Bundle hat der Treo nicht nur verloren, ich konnte ihn aufgrund massiver Probleme nicht einmal dem Gelegenheitsanwender nahelegen. Aber die Versuchung, alles in einem Gerät zu haben war dann doch zu gross, also habe ich noch etwas weiter experimentiert.Gegen die häufigen Verbindungabbrüche der Bluetooth GPS-Maus musste zunächst eine Kabelmaus her. Nun ist die Auswahl an für den Treo 680 passenden Kabelmäusen nicht so gross und ich hatte keine Lust auch noch mit Adapterkabeln zu experimentieren.
Auf eBay findet sich die ST-K900 von Evermore für € 67,99. Die Lieferung erfolgte prompt, die Installation verdient den Namen nicht. Das Kabel mit Treo und Zigarettenanzünder verbinden, die ST-K900 ins Fenster legen und einmal im TomTom von Bluetooth auf generische Kabelmaus umschalten. Das war es dann auch schon. Die Maus hat dank Sirf-III normalerweise schnell die Position erkannt und die Verbindungsabbrüche gehören prinzipbedingt der Vergangenheit an. Damit war ich dann auch erstmal äusserst zufrieden. Bis ich den ersten Anruf getätigt habe und ... nach einer Sekunde keine Verbindung zur Freisprecheinrichtung im Auto mehr hatte. Bis mir klar war, woran das liegt, habe ich ungefähr die halbe Software auf dem Treo deinstalliert. Immer, wenn die Evermore angeschlossen ist, findet der Treo die FSE nicht mehr. Ziehe ich das Ladekabel, womit auch die Evermore keinen Strom mehr hat, kann ich wieder telefonieren. Aber ich wollte ja beides gleichzeitig, und mir war jetzt nicht klar, wer nun der Schuldige war.
Aber ich wollte dem ganzen noch einen letzten Versuch geben. Danotec bietet die Haicom 204 mit passendem Kabel für den Treo für € 81,80 zzgl. 6,90 für den Versand an. Erfreulich: Die Lieferung erfolgte direkt am Tag nach der Bestellung. Schnell die Geräte ausgetauscht und dieses Mal klappte alles. Die Maus ist schnell, bislang zuverlässig und ich kann gleichzeitig telefonieren.
Wer sich nun an dieser Stelle wundert, wie das mit dem telefonieren während des Navigierens geht: Phone Technican macht es möglich, und damit landet er in meinen Palm Picks.
Damit zum Fazit: Im Gegensatz zum ersten Test ist die Treo/TomTom Kombination jetzt richtig brauchbar. Mir gefällt zwar immer noch die Kartendarstellung von Navigon um Längen besser, ebenso die Bedienung und das Feature ‚Sonderziele auf der Route‘. Aber insgesamt lässt sich gegen dieses getunte Palm GPS Bundle nichts mehr sagen. Und damit wiegt der Vorteil jetzt mehr, als die Nachteile: Ich habe nur noch ein Gerät mit dem Saugnapf an der Frontscheibe kleben und brauch auch keinen Doppelstecker im Zigarettenanzünder mehr. Seit die Kombination richtig läuft, habe ich mein Navigon überhaupt nicht mehr benutzt.
Mittwoch, 15. August 2007
iLife 08 ist da: iPhoto 08 und Metadaten
iLife 08 wurde letzte Woche von Steve Jobs persönlich vorgestellt. Ich habe meine Kopie direkt im Anschluss an die Vorstellung bestellt und heute ist sie angekommen. Neben iWeb, mit dem ich diese Seiten erstelle ist natürlich iPhoto für mich (wie wohl für viele andere auch) die wichtigste Anwendung aus dem Packet. Was es so an grossen Neuerungen gibt, beschreibt Apple ausführlich in den Tutorial-Videos.
Es ist aber noch mehr in dem Update versteckt, über dass ich bislang weder etwas auf Apple‘s Webseiten, noch in der Doku oder der Hilfe gefunden habe. Deshalb habe ich den Abend mit ausprobieren verbracht.
Mein Hauptkritikpunkt am alten iPhoto war immer, dass die Metadatenverwaltung weitestgehend proprietär ist. Für die Lösung dieses Problem habe ich ja meine Seiten zum Mac Fotoarchiv. Nun löst iPhoto 08 die angesprochenen Probleme nicht, macht die Lösung aber etwas einfacher.
Es übernimmt nämlich jetzt alle IPTC-Felder, die auch in iPhoto als Metadaten zur Verfügung stehen: Stichwörter, Überschrift und Beschreibung. Das ist aus meiner Sicht ein Riesenschritt, macht es doch auch Tools wie ‚MetadataToiPhoto‘ arbeitslos. Das Datum aus dem EXIF Header wird ja schon seit einigen Versionen übernommen.
Und es kommt noch besser: iPhoto 08 kann die Metadaten jetzt auch wieder exportieren. Beim Exportieren kann man jetzt 'Inclusive Titel und Schlagwörter' auswählen, dann werden Titel, Beschreibung und Stichworte in die entsprechenden IPTC-Felder exportiert. Und Über Bild/Stapeländerung kann man im Batch auch das Datum setzen. Dabei kann man 'Originaldateien Ändern' anwählen, damit setzt man auch das EXIF-Datum in der Datei.
Sollte das vielleicht heissen dass iPhoto jetzt die Metadatenhaltung in standardisierten Formaten ermöglicht?
Aber irgendwie wäre es nicht Apple, wenn da nicht wieder wieder einige ‚Ja, aber...‘ drinstecken würden. Hier mal einige Probleme, die mir so am ersten Abend aufgefallen sind:
Es ist aber noch mehr in dem Update versteckt, über dass ich bislang weder etwas auf Apple‘s Webseiten, noch in der Doku oder der Hilfe gefunden habe. Deshalb habe ich den Abend mit ausprobieren verbracht.
Mein Hauptkritikpunkt am alten iPhoto war immer, dass die Metadatenverwaltung weitestgehend proprietär ist. Für die Lösung dieses Problem habe ich ja meine Seiten zum Mac Fotoarchiv. Nun löst iPhoto 08 die angesprochenen Probleme nicht, macht die Lösung aber etwas einfacher.
Es übernimmt nämlich jetzt alle IPTC-Felder, die auch in iPhoto als Metadaten zur Verfügung stehen: Stichwörter, Überschrift und Beschreibung. Das ist aus meiner Sicht ein Riesenschritt, macht es doch auch Tools wie ‚MetadataToiPhoto‘ arbeitslos. Das Datum aus dem EXIF Header wird ja schon seit einigen Versionen übernommen.
Und es kommt noch besser: iPhoto 08 kann die Metadaten jetzt auch wieder exportieren. Beim Exportieren kann man jetzt 'Inclusive Titel und Schlagwörter' auswählen, dann werden Titel, Beschreibung und Stichworte in die entsprechenden IPTC-Felder exportiert. Und Über Bild/Stapeländerung kann man im Batch auch das Datum setzen. Dabei kann man 'Originaldateien Ändern' anwählen, damit setzt man auch das EXIF-Datum in der Datei.
Sollte das vielleicht heissen dass iPhoto jetzt die Metadatenhaltung in standardisierten Formaten ermöglicht?
Aber irgendwie wäre es nicht Apple, wenn da nicht wieder wieder einige ‚Ja, aber...‘ drinstecken würden. Hier mal einige Probleme, die mir so am ersten Abend aufgefallen sind:
- Beim Exportieren von Bildern hat man u.a. die Wahl zwischen JPEG und ‚Aktuelles Format‘. Wenn es sich bei dem Bild um ein JPEG handelt, sollte das ja eigentlich das gleiche Ergebnis liefern. Wählt man bei einem JPEG aber 'Aktuelles Format', dann ist 'Inclusive Titel und Schlagwörter' ausgegraut, so dass man keine Metadaten mit exportieren kann. Man muss schon JPEG incl. einer Kompressionsstufe als Ausgabeformat angeben. Dadurch wird es anscheinend aber neu komprimiert, was der Qualität natürlich nicht zu gute kommt..Deutsche Umlaute funktionieren nicht
- Das Datum wird beim Export nicht in den EXIF-Header geschrieben. Das geht nur, wenn man vorher das Datum im Batch gesetzt hat. Batch ist notwendig, auch wenn man nur das Datum von nur einer Datei ändern will, weil nur hier die Option ‚Originaldateien ändern‘ vorhanden ist.
- XMP Daten werden beim Import ignoriert. Somit kann keine Bewertung importiert werden, weil diese nur für XMP, nicht aber für IPTC definiert ist.
- Dafür werden XMP-Header immer gelöscht, egal ob man nun Bilder exportiert oder das Datum im Batch in die Originale schreibt.
- Dadurch kann die Bewertung natürlich auch nicht wieder Exportiert werden. Denn dazu müsste man XMP schreiben und nicht löschen.
- Eigentlich könnte man jetzt auf Zusatzprogramme zum Verschlagworten verzichten. Bild importieren, in iPhoto verschlagworten und dann auf sich selbst wieder Exportieren: Damit hätte man die Verschlagwortung in iPhoto und IPTC. Leider löscht iPhoto zuerst das zu überschreibende Bild womit es nicht mehr zur Verfügung steht
Freitag, 3. August 2007
Ich will (noch) kein iPhone
Das iPhone ist nun endlich da! Wenigstens ist jetzt Schluss mit den Spekulationen ... aber es wird ja schon wieder über das iPhone 2.0 spekuliert. Obwohl das nun echt klasse Tüddelkram ist, will ich aber keins sondern bleibe lieber bei meinem Treo und hoffe darauf dass Palm noch einen 755p nach Deutschland bringt.Warum? Wegen Steve Jobs ‚Sweet Solution‘ für die Entwickler. Wenn ich mir anschaue, was Plattformen wie Palm OS oder Windows Mobile stark macht, dann sind das die vielen kleinen Anwendungen mit denen man die Systeme stückweise dahin bringt das zu tun was man will. Was wäre mein Palm ohne Agendus und meine lieblings-Tools? Und genau die soll ich erstmal auf dem iPhone nicht bekommen. Um mal bei diesem Beispiel zu bleiben: Der Standard-Kalender des iPhone reicht mir bei weitem nicht aus. Solange ich da keinen Ersatz bekomme, kann ich das iPhone nicht gebrauchen. Insofern warte ich mal ab. Palm will nächstes Jahr mit Linux-basierten Systemen kommen und auch die weitere Konkurrenz ist wahrscheinlich schon auf Hochtouren dabei, die netten Features des iPhone abzukupfern. Aber vieleicht kommt ja auch noch eine echte API für das iPhone ...
Donnerstag, 2. August 2007
Pick: KeePass
Auch wenn ich von Windows Mobile wieder weg bin, möchte ich noch einen Pick nachliefern. Ich war auf der Suche nach einem Tool, um meine Passwörter verschlüsselt aufzubewahren. Dabei möchte ich die Datei zwischen Windows, Mac und Windows Mobile synchronisieren können, damit ich auf allen Systemen Zugriff auf meine Passwörter habe. Woran die meisten kommerziellen Anwendungen in diesem Bereich scheitern, liefert die Open Source Software KeePass. Dieses Programm ist auf jeder Plattform klasse und nutzt mit AES und Twofish starke Verschlüsselung. Es gibt eigentlich keinen Grund, hierzu kommerzielle Software einzusetzen. Ich habe nichts gefunden, was besser ist. Es sei denn ... man nutzt den Palm. Es gibt nämlich kein KeePass für den Palm, aber dazu später mehr.
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