Sonntag, 28. Dezember 2014

Erfahrungsbericht Sony Alpha a6000


Die a6000 ist der Nachfolger der hervorragenden und erfolgreichen NEX-6 mit schnellerem Phasen AF (PDAF) und einem überarbeiten Bedienkonzept welches sehr dem der Alpha DSLR's ähnelt.
Eine der Vorgängerinnen der a6000, die NEX-5R durfte damals nicht bleiben. Ihr AF tendierte im schwächerem Licht gegen unbrauchbar und das Bedienkonzept war eher hinderlich. Also war spannend zu schauen, in wie weit Sony die bisherigen Mängel wegoptimieren konnte.
Mit einem 18200LE hat die NEX-5T auf einem Tanzturnier im beleuchteten Sahl teilweise erst nach mehreren Sekunden fokussiert, trotz PDAF-Unterstützung in Kamera und Objektiv. Aber die herausragende und am meisten beworbene neue Funktionalität ist das neue Phase Detection Auto Focus (PDAF) System in Kombination mit einem verbesserten Constrast Dectection Auto Focus (CDAF) ergibt einen Hybrid-AF mit 179 Phasen-AF Punkten. Dazu gibt es es eine Serienbildgeschwindigkeit mit 11 Bildern/Sekunde. Das sind Performancewerte, die bis vor kurzem in dieser Preisklasse noch überhaupt nicht erreicht wurden. Zumindest auf dem Papier. Allerdings erheben gerade fast alle Anbieter den Anspruch, den schnellsten AF im Segment der Speigellosen zu besitzen. Was diese Aussagen wert sind, zeigt zum Beispiel ein Vergleich von TheCameraStoreTV http://youtu.be/up8K_xd_iwU. Kurzum: auch Panasonic hat ein brandneues CDAF-Konzept, welches hier den Sieg davon trägt. Allerdings zeigt eine Nikon D4S, wo die Meßlatte noch hängt. Aber immerhin: die schnelleren Spiegellosen können heute mühelos vergleichbar teure Einsteiger-DSLR's in Bezug auf AF-Geschwindigkeit hinter sich lassen. Meine a6000 hatte auf jeden Fall überhaupt keine Probleme, meinen Sohn auf einem Roller in einer schnellen Serie zu verfolgen, während er erst auf mich zu, dann an mir vorbei und schließlich von mir weg fuhr. Das sollte im Privatbereich ausreichen, alles andere kann man den Profis und ihren Systemen zu überlassen.
Auch die Bedienung der a6000 wurde einer kompletten Überarbeitung unterzogen, die Menüführung entspricht jetzt jener der Alpha DSLR's und ist somit absolut gelungen. Wie die NEX-6 verfügt die a6000 im Gegensatz zur 5R über mehr Bedienelemente, somit muß man ohnehin seltener in das Menü absteigen. Und vorher gibt es auch noch das Quick-Menü, welches die Bildanzeige überlagert. Darin lassen sich die meisten aufnahmerelevanten Parameter einstellen. Somit muß man selten in das Haupmenü, und wenn dann ist das aufgrund der guten Strukturierung kein Problem. Von der Bedienung her ist die a6000 tadellos, niemals hatte ich das Gefühl daß mir die Bedienung der a6000 irgendwann im Wege steht. Ganz im Gegenteil, die a6000 macht Spaß. Es gibt nur Kleinigkeiten, die aus meiner Sicht noch verbessert werden können. Das Modus- und das hintere Einstellrad könnten getauscht werden, weil das linke Rad besser erreichbar ist wenn man die Kamera vor dem Gesicht hat und damit ja normalerweise ein aufnahmerelevanter Parameter eingestellt wird. Auch ein Touch-Screen würde der a6000 gut zu Gesicht stehen.

Die a6000 zeichnet, wie alle Alphas, die hervorragende Automatik aus welche sie voll Point-and-Shoot tauglich macht. Sie tendiert in der Grundeinstellung zu sparsamer Belichtung, was aber den Vorteil hat, daß die Highlights normalerweise gerettet sind und höchstens die Schatten aufgehellt werden müssen. Das erledigt Sony's Dynamic Range Optimizer (DRO) auf Automatik in den meisten Fällen sehr gut, genau wie die Sony Alpha DSLR's, somit besser als die Sony Cybershot Kompaktkameras. Die intelligente Automatik iA+ geht sogar noch einen Schritt weiter und erstellt, wenn der Kamera der Dynamikumfang ausgeht, automatisch ein HDR-Bild. Dies zu provozieren ist allerdings nicht einfach, weil der Sensor der a6000 über einen sehr hohen Dynamikumfang verfügt. Selbst direkt in die Sonne fotografiert, davor ein Haus im Schatten und die Kamera macht kein HDR-Bild sondern hellt nur per DRO die Schatten auf. Abgesehen von der Sinnhaftigkeit eines solchen Bildes ist das Ergebnis der a6000 hier einfach absolut beeindruckend. Diese Gutmütigkeit der Kamera macht sie zum Kauftip für alle, die einfach eine bessere Schnappschusskamera wollen und gar keine Lust haben, sich weitergehend mit der Fotografie zu befassen. Wer genau so etwas sucht, kann hier aufhören zu lesen und einfach die a6000 kaufen.
Die Bildqualität der a6000 ist einfach großartig. Wie alle Alphas produziert sie knackige Bilder mit sehr realistischen Farben. Die hohe Auflösung von 24mp bietet prinzipiell im Nachhinein noch viel Freistellpotential. Allerdings gibt es kaum Objektive, welche die hohe Auflösung unterstützen. Wer ohnehin nur JPEG fotografiert, kann die Auflösung daher ruhig auf 16mp herunterstellen, sofern nicht in Obektive investiert wurde die ein vielfaches der Kamera kosten. Für RAW-Fotografen ist die hohe Auflösung ein handfester Nachteil, müssen sie doch immer die großen RAW-Files übertragen und bearbeiten, auch wenn wohl nur an wenigen a6000 Objektive montiert sind, die diese Auflösung wirklich bieten. Und obwohl die Rausch- und Dynamikwerte der a6000 sehr gut sind, hätte ich gerne eine a6000 mit weniger Megapixeln, die dann dafür noch bessere Rausch- und Dynamikwerte liefert. Und kleinere RAW-Dateien, die besser zu bearbeiten sind. Die Videoqualität der a6000 ist sehr gut, mit Codecs bis zu Full-HD bei 60Hz, für die meisten Hobbyanwender wird die a6000 auch gleich die separate Videokamera ersetzen.
Das 1650PZ Kit-Objektiv ist auf der einen Seite ein tolles Stück Technik, welches aus der a6000 ein hochgradig portables System macht welches nur wenig größer, aber viel besser als eine Kompaktkamera ist. Obwohl es ein Power-Zoom Objektiv ist, also elektronisch und nicht mechanisch gezoomed wird, bedient es sich fast wie ein Objektiv mit mechanischem Zoom. Leider wird seine Bildqualität dem Body in keinster Weise gerecht. Selbst im Zentrum ist die Auflösung und Schärfe bestefalls OK, die Ränder fallen gerade im Weitwinkel extrem ab. Die RAW-Dateien zeigen zum Teil, woran das liegt. Um ein so kleines Zoom-Objektiv für APS-C zu bauen, musste Sony massiv Kompromisse eingehen. Die Verzeichnung ist zu den Ecken hin schon extrem und wird elektronisch korrigiert. Das aber so eine extreme Korrektur zu Lasten der Bildqualität geht, ist klar. Das Objektiv vignettiert dann auch sehr stark, was für die JPEG's entsprechend korrigiert wird. Problematisch wird bei Motiven mit dunklen Ecken. Es ist dann schon vom Motiv her dunkel, die Vignettierung dunkelt die dunklen Ecken noch weiter ab und die Bereiche werden geclippt, d.h. dort ist auf dem Bildsensor keine verwertbare Information mehr vorhanden. Um die Vignettierung loszuwerden, werden die Ecken dann aufgehellt, dort findet sich aber nur noch Rauschen welches sich dann meistens blau in den eigentlich dunklen Ecken darstellt. Nun sollte man auf das 1650PZ nicht völlig verzichten. Es ist beim Neukauf so billig, daß man es mit erwerben sollte. Die jackentaschentauglichkeit ist schon ein echter Punkt für die a6000/1650PZ Kombo. Und mal ehrlich: nimmt man die kleine Kombo z.B. mit auf den Spielplatz um dort den Nachwuchs beim Spielen zu fotografieren und schaut sich die Bilder hinterher auf dem heimischen flachbild-TV an, werden diese Probleme wohl höchstens Experten auffallen. Mit den meisten Kompaktkameras unterhalb der Premium-Klasse kann es die a6000 auch mit dem 1650PZ aufnehmen. Aber klar ist auch, daß die Abbildungsleistung des 1650PZ der a6000 nicht gerecht wird.
Als zweites Objektiv war das 18200LE als typisches Reisezoom im Test. Es gibt zwei weitere 18200 Objektive (ohne LE) von Sony. Diese sollen eine bessere Bildqualität als das LE bieten, sind aber auch größer, schwerer und teurer. Das LE ist eigentlich eine Tamron-Objektivkonstruktion, welche von Sony vertrieben wird. Man bekommt auch das Schwestermodell von Tamron für die Sony, und das sogar billiger. Aber nur für das LE gibt es von Sony das Update zur Unterstützung des PDAF, insofern sollte man bei der a6000 eher zur Sony Variante des Objektivs greifen. Die Bildqualität ist für ein Reisezoom durchaus in Ordnung, aber wie bei allen Vertretern dieser Klasse sollte man hier keine Höchstleistung erwarten. Es hat aber zumindest nicht die starke Verzeichnung des 1650PZ. Ich fand das Gesamtpacket aus a6000 und 18200LE aber recht unhandlich. Die a6000 ist eine leichte und sehr handliche Kamera. Der stark ausgeformte Griff trägt viel zur guten Handlichkeit bei. Das 18200LE ist an der a6000 für meinen Geschmack als immerdrauf-Urlaubsobjektiv aber zu schwer, insbesondere weil es ein stark kopflastiges Objektiv ist. Ein Zoom-Objektiv mit diesem Brennweitenbereich ist an einem APS-C Sensor einfach nicht kleiner und leichter zu machen, und das 18200LE ist ähnlich groß und schwer wie das 18-250 an der a58. Aber während das 18-250 an der a58 aufgrund des guten Griffs sehr gut zu halten ist, passt das Paket an dem viel kleineren Griff der a6000 nicht mehr so richtig gut zusammen. Als immerdrauf bietet sich statt dessen z.B. das Zeiss 16-70 an, welches aber eine viel kürzere Brennweite bietet. Für jemanden der plant, oft ein Reisezoom zu nutzen, ist das Alpha-System nicht die richtige Wahl.
Während der Autofokus wie eingangs beschrieben aufgrund der Fast-Hybrid Technologie bei gutem Licht zum aktuell besten gehört, hat die a6000 ein Familienproblem geerbt, auf Grund dessen ich schon die NEX-5R wieder verkaufte. Bei schwächerem Lichtverhältnissen bricht die AF-Performance aber massiv ein und ist eher wieder auf dem Niveau der 5R.
Dabei muß es nicht stockfinster sein, dann tun sich irgendwann alle AF-Systeme schwer. Mein Benchmark waren Tanzturniere in recht gut beleuchteten Säälen und ein Kindergeburtstag im indoor-Spielpark. Diese waren zu viel für den a6000 AF. Zu viele Momente hat die a6000 einfach verpasst, weil sie einfach nicht fokussieren konnte. Interessanterweise klappte der AF  in einem Schwarzlichtbereich wieder recht gut, vermutlich weil hier die spärliche Beleuchtung doch recht gute Kontraste abgab.
Davon abgesehen gibt es an der a6000 wenig auszusetzen. Wenn man plant, häufig mit Travel- oder Telezoom unterwegs zu sein, muß man sich entweder auf das Gewicht und Packmaß einstellen, oder  nach einer Alternative mit kleinerem Sensor umschauen. Die AF-Probleme bei schwächeren Lichtverhältnissen schränkt die Nutzung für mich zu stark ein, gerade mit meiner Indoor-Sport und -Kinder fotografie. Aber dafür belohnt die a6000 mit sehr guter Bedienbarkeit und hervorragender Bildqualität. Die AF Performance ist bei ordentlichem Licht spitze und eine sehr gute Videoqualität gibt es obendrauf. Ganz nebenbei ist die a6000, wie mittlerweile alle Sonys, ein wahres Ausstattungsmonster. Ob Schwenkpanorama, HDR oder Multi-Frame-Noise-Reduction: der a6000-Anwender braucht auf nichts zu verzichten. Und ganz wichig: die a6000 macht Spaß. Wer mit den Einschränkungen bzgl. AF und Reisezoom leben kann, macht mit der a6000 nichts verkehrt.

Donnerstag, 25. Dezember 2014

Erfahrungsbericht Sony Alpha a58


Die Nikon D3300 ging wegen Bedienungsproblemen zurück, die nächste Alternative war die Sony Alpha a58. Ich war immer zufrieden mit der a500, warum also nicht wieder eine Sony? Die Kamerasparte von Minolta wurde vor einigen Jahren von Sony übernommen. Neben dem eingekauften Know-How lassen sich auch alle Minolta AF Objektive direkt an den Alpha DSLR's nutzen, und davon gibt es viele heute recht günstig gebraucht zu bekommen. Sony war im DSLR-Bereich schon immer sehr innovativ, zu erwähnen hier z.B. der zweite Senor im Prisma-Buckel der a500/550, über den auch via Display mit Phase Detection AF (PDAF) fokussiert werden konnte.
Auch die SLT-Serie, der die a58 angehört, ist so eine Sony-Innovation. Anstelle eines beweglichen Spiegels besitzen die SLT Kameras einen teildurchlässigen Spiegel. Dieser leitet ständig 30% des einfallenden Lichts auf die Phasensensoren. Hierdurch kann nicht nur bei Benutzung des Displays der PDAF genutzt werden wie bei a500/550/580. Auch bei Video kann hiermit ständig per Phasensensoren der Fokus nachgeführt werden, ohne daß das Video wie bei Verwendung von Contrast Detect AF (CDAF) Systemen pumpt. Die Kehrseite der Medaille: es gehen ständig 30% des einfallenden Lichtes verloren. Dies ist erst einmal ein Grauen für jeden Fotografen, doch Sony versprach bei der Einführung der SLT-Serie, daß der Verlust durch den SLT-Spiegel durch Fortschritte in der Sensortechnik ausgeglichen werden könnte. DXOmark bestätigt das im Vergleich von a500 und a58 weitestgehend und meine eigenen Bilder zeigen im High-ISO Bereich sogar eher bessere Ergebnisse für die a58, trotz des SLT-Spiegels. Dabei hat die a58 mit 20mp eine deutlich höhere Auflösung als die a500 bei 12mp. Selbst wenn die a58 auf Pixelebene geringfügig mehr rauscht als die a500, so ist das bei 20mp nicht sichtbar.
Den aktuellen, deutlich teureren Mitbewerber von Canon, die 700D lassen übrigens beide hinter sich. Die a58 sogar sehr deutlich und das Konzept hat noch Luft nach oben. Die teurere a77 II lässt lt. DXO nicht nur die Canon 70D, sondern auch die mehr als doppelt so teure 7D Mark II hinter sich. Auch wenn sie sich in der Low-Light Disziplin um Haaresbreite der Canon geschlagen geben muß, liegt sie in der Gesamtwertung vorne. Der bei Canon übliche, unterdurchschnittliche Dynamikumfang kostet hier die 7D Mk II den Gesamtsieg im Sensor Kapitel.
Die Sony-Sensoren zeichnen sich allesamt dadurch aus, dass sie noch unglaubliche Reserven in den RAW's haben und hier auch extreme Belichtungskorrekturen oft ohne sichtbares Rauschen durchgeführt werden können. Was das konkret bedeutet, hat dpreview hervorragend im Testbericht der Canon 7D Mk II beschrieben.
Ganz klar muß aber auch gesagt werden, daß die Nikon-DSLR's von der Sensor-Leistung sowohl die Canon's, als auch die Sony's deutlich hinter sich lassen.
Die JPEG-Engine der Alphas arbeitet zuverlässig, ganz im Gegensatz zu der JPEG-Engine der Sony Cybershot Kompaktkameras, welche mir nicht sehr gefällt. Sony's Dynamikoptimierer DRO verrichtet einen sehr guten Job und kann getrost auf Automatik belassen werden. Schatten werden hiermit effektiv aufgehellt, so daß man die Belichtung an den Highlights ausrichten kann (Exposure to the right, ETTR). Das erledigen die Alphas normalerweise aber auch sehr gut automatisch, sie tendieren eher dazu, etwas knapp zu belichten so daß man ggf. nur die Schatten aufhellen muß. Dies ist wiederum aufgrund der hohen Reserven der Sony-RAW's selten ein Problem. Das führt belichtungstechnisch zu einem sehr gutmütigen Verhalten der a58. Sie lässt sich sehr gut auf Automatik nutzen, und wenn sie mal daneben liegt dann eher nach unten was einfach zu korrigieren ist.
Die a58 hat wie wie alle Alpha DSLR/SLT's einen Bildstabilisator per Sensor-Shift eingebaut, bei Sony SteadyShot genannt. Dies bedeutet, dass alle unstabilisierten Objektive an der a58 stabilisiert genutzt werden können.
Bedingt durch das SLT-Konzept hat die a58 keinen optischen, sondern einen elektronischen Sucher. Die Meinungen gehen hier sehr auseinander, ich persönlich bevorzuge elektronische Sucher (EV, Electronic Viewfinder) wenn sie gut sind. Der Sucher der a58 ist für meinen Geschmack sehr gut, ich würde ihn nicht gegen einen optischen tauschen wollen. Die Handling-Vorteile liegen auf der Hand, die EV's können wesentlich mehr und flexibler Informationen anzeigen. Bei der a58 lässt sich sowohl das schnell-, als auch das Hauptmenü komplett im Sucher bedienen. Gerade beim Schnellmenü ist das ein großer Vorteil, weil sich dadurch schnell ein Aufnahmeparameter ändern lässt ohne dass man dabei das Motiv aus dem Sucher verliert.
Auch bietet die a58 mit dem EV Funktionen, die man so eher von CDAF-Systemen kennt wie Gesichtserkennung incl. Rahmen um die erkannten Gesichter oder Tracking-AF mit Rahmen um das verfolgte Objekt.
Das Kit-Objektiv wird der Sensorleistung der a58 allerdings nicht gerecht. Es ist OK, kein Totalausfall, aber eindeutig das schwächste Glied der Kette und kein Vergleich zum recht guten Kit-Objektiv der D3300.
Insgesamt ist die a58 eine hochgradig einsteigerfreundliche DSLR (bzw. SLT). Die Automatiken arbeiten zuverlässig und der leistungsfähige Sensor verzeiht auch stärkere Fehlbelichtungen. Das AF-System wirkt unspektakulär, verrichtet seinen Diest aber problemlos. Und die Feature-Liste lässt den Kompakt-Aufsteiger nichts vermissen. Von Gesichtserkennung mit Lächelauslöser bis Schwenkpanorama ist alles dabei. Sie kann wie eine Kompaktkamera auch komplett über das Display genutzt werden, aber der EV ist auch sehr gut.
Ich hatte sie einen ganzen Sommer im Einsatz. Sie mußte am Ende gehen, weil mir eine DSLR doch zu groß und schwer ist, weshalb die a58 zu oft zu Hause blieb. Zum Beispiel war ich auf einer Bergwanderung nur mit der RX100 unterwegs, weil ich keine Lust hatte die a58 mitzuschleppen. Mit 18-270 Travelzoom immerhin über 1kg. Wer bereit ist, so viel Gewicht mit sich herumzuschleppen, bekommt mit der a58 eine hervorragende Einsteiger-DSLR. Dazu noch zu einem Schnäppchen-Preis: neulich stand sie im örtlichen Technik-Discounter für € 333,- incl. Tasche und SD-Karte. Damit kann man nicht viel verkehrt machen, die a58 macht auf jeden Fall viel Spaß.

Dienstag, 23. Dezember 2014

Nikon D3300 Erfahrungsbericht


Wer einfach nur die beste Bildqualität in diesem Vergleich möchte, kann hier aufhören zu lesen und die Nikon kaufen. Der neue 24mp Sensor führt überraschenderweise nicht zu auffällig gesteigertem Rauschen auf höheren ISO-Stufen. Und das neue, zusammenschiebbare Kit-Objektiv ist eine echte Überraschung. Das Paket harmoniert hervorragend zusammen, die Schärfe und Detaildarstellung ist absolut beeindruckend für diese Preisklasse. Dazu ist das Paket für eine DSLR noch recht klein, leicht und auch noch ein echtes Sonderangebot, aktuell in der Vorweihnachtszeit 2014 bekommt man sie für ungefähr € 440,-.
Aber leider hat die D3300 auch einige Schattenseiten, und die meisten davon beziehen sich auf die Bedienbarkeit. Das ist zum Teil natürlich auch subjektiv. Aber ich hatte schon Kameras von allen großen Anbietern und wenn ich einen Preis für die schlechteste Benutzerführung vergeben müsste, ginge dieser direkt an Nikon. Vieles, was bei praktisch allen anderen Systemen leichter geht, ist hier unnötig unhandlich. Es sind auch oft mehr Bedienschritte notwendig, als bei anderen Systemen. Das mag bei den größeren Nikons nicht so ins Gewicht fallen, weil sie mehr Bedienelemente haben und man entsprechend seltener in das Menü muß. Aber die kleine D3300 trifft das voll. Exemplarisch soll hier einmal die Auto-ISO Einstellung genannt sein. Bei allen anderen Systemen die ich kenne, ist Auto-ISO mit bei der Einstellung für die ISO-Werte untergebracht. Man wählt entweder einen festen ISO-Wert, oder Auto-ISO anstelle dessen. Möchte ich also von Auto-ISO auf einen festen Wert wechseln, öffnet man die ISO-Einstellung und ändert den Wert von Auto-ISO auf den gewünschten. Nikon hat sich entschieden, das anders zu machen. In der ISO-Einstellung lassen sich nur die festen Werte einstellen. Auto-ISO ist ein eigener Punkt im Menü. Habe ich nun einen festen ISO-Wert vorgegeben und möchte zurück auf Auto-ISO, wird der Weg lang. Die D3300 hat nur eine Funktionstaste, die standardmässig auch mit der ISO-Einstellung vorbelegt ist. Dort komme ich aber nicht zurück auf Auto-ISO. Statt dessen muss man zurück ins Hauptmenü und sich dort zur Auto-ISO Einstellung durchhangeln und dieses aktivieren. Das ist alles machbar, aber unnötig umständlich und kostet Zeit. Alle anderen Kandidaten können das viel besser, die Olympus E-M10 hat hier beispielsweise die beste Lösung zu bieten. Dort drückt man FN2 und kann danach mit dem vorderen Einstellrad den ISO-Wert einstellen, wahlweise auch Auto-ISO.
Nikon hat die Kritik wohl vernommen und einen optionalen Einsteiger-Modus zur Verfügung gestellt. Wer noch Microsofts Bob kennt, dem wird das etwas bekannt vorkommen. Man landet dann in einem Dialog-Modus. Schritt 1: Lieber Anwender, was möchtest Du tun? Auswahl 1: Bilder anschauen. Auswahl 2: Bilder aufnehmen. Wählt man dann z.B. die Option zum Aufnehmen, kommt die nächste Menüebene: Toll, daß Du etwas aufnehmen möchtest. Was möchtest Du denn fotografieren? Eine Person oder eine Landschaft? Und so weiter, das ist so ungefähr das absurdeste, was ich im Bereich Benutzerführung im Fotobereich jemals gesehen habe. Anstelle dieses aufgesetzten Dialogs hätte Nikon lieber die allgemeine Benutzerführung überarbeiten sollen. Andere Anbieter zeigen ja, dass das viel besser geht. Auch wenn solche Ansätze dann manchmal zunächst in die falsche Richtung gehen können, wie Sony mit den NEX'en gezeigt hat.
Was Nikon nicht wirklich gut kann, ist der Kontast-Autofokus für Live-View und Video. Er pumpt viel bis er trifft, verliert im Video gerne mal den Fokus. Kurzum: die D3300 ist nichts für Video-Freunde. Man kann damit zur Not mal ein Video aufnehmen, aber man sollte sich dann nicht zu sehr ärgern, wenn der AF zeitweise daneben liegt.
Die D3300 ist für Anwender, die Fotografieren wollen und dafür normalerweise den Sucher benutzen wollen. Aber auch da ist nicht alles perfekt. Nun ist die D3300 die einzige DSLR in diesem Vergleich, sie hat also einen Spiegel und einen optischen Sucher. Das schränkt die Darstellungsmöglichkeiten in der Sucherdarstellung natürlich grundsätzlich ein. Was mich aber auch im Vergleich zu anderen DSLR's störte ist das nur kurze aufblitzen der Darstellung der fokussierenden Phasensensoren. Bei meiner alten Sony Alpha 500 war ich z.B. gewohnt, daß die Sensoren nach dem fokussieren dauerhaft angezeigt werden, solange der Auslöser halb gedrückt ist. Und grösser waren sie auch, es waren kleine Quadrate. Bei der Nikon sind es eher Punkte. Die blitzen ein Mal auf und danach sieht man nicht mehr, worauf fokussiert wurde. Natürlich kann man aufpassen und sich den Punkt merken. Aber das ist unnötig unkomfortabel für mich.
Was mich dann auch noch gestört hat, ist der flache an/aus-Schalter. Der ist so flach, daß er dem Finger kaum noch Fläche bietet. Die Position am Auslöser ist aus meiner Sicht eigentlich ideal. Beim Hochnehmen der Kamera kann man so mit dem Zeigefinger kurz den Schalter umlegen und dann gleich auf den Auslöser wandern. Wenn man die Kamera dann vor dem Auge hat, ist sie dann schon betriebsbereit. Der Schalter der D3300 ist aber so flach, daß mein Zeigefinger mehrmals darüber hinweg gerutscht ist. Die Kamera war dann noch aus, als sie vor meinem Gesicht landete.
Insgesamt ist die D3300 eine Kamera voller kleiner Hakeligkeiten, die einem den Spaß an ihr nehmen können. Die meisten davon sind absolut unnötig und hätten sich auch beim Einsteiger-Modell ohne zusätzliche Herstellungskosten realisieren lassen. Sie ist damit so was wie das Gegenteil der Canon 700D, die an diesem Vergleich nicht teilnimmt. Die Canon's haben immer ein gutes Bedienkonzept, die aktuellen Modelle sogar mit klapp-Bildschirm und Touch-Unterstützung, dafür mit unterdurchschnittlicher Bildqualität.
Ich habe die D3300 auf jeden Fall nach kurzer Zeit beim Händler umgetauscht.
Wer allerdings bereit ist, sich in die etwas kauzige Bedienung einzuarbeiten, bekommt mit der D3300 eine hervorragende Kamera, deren Bildqualität in dieser Preisklasse wohl nicht zu schlagen ist. Und nebenbei steigt man mit der D3300 in eines der leistungsfähigsten Systeme ein, die derzeit am Markt sind. Wer also ohnehin plant, in das Hobby Fotografie tiefer einzusteigen, und dafür auch bereit ist, ein paar Hakeligkeiten in Kauf zu nehmen, kann mit der D3300 durchaus glücklich werden. Wer hingegen nur eine im Vergleich zur Kompaktklasse bessere Bildqualität sucht, aber auf eher leichtem Weg zu ordentlichen Ergebnissen kommen möchte, sollte eher einen Blick auf die anderen Kandidaten werfen.

Montag, 22. Dezember 2014

Weihnachts Kaufberatung Systemkameras 2014




Das war wieder ein spannendes Jahr für Foto-Freunde. Für alle Aufsteiger von Kompaktkameras oder älteren Systemskameras gibt es aktuell wieder eine große Auswahl an sehr guten Upgrade-Optionen. Nachdem viele davon Anfang dieses oder Ende letztes Jahres eingeführt wurden, haben die Preise mittlerweile nachgegeben und die Systeme sind jetzt zu sehr attraktiven Preisen zu bekommen.
Insgesamt ist der Markt gerade massiv im Umbruch. Die Micro-Four-Thirds Allianz aus Panasonic und Olympus sind nach den ersten Jahren zu einer ernstzunehmenden Alternative herangewachsen und können auf das größte Objektv-Angebot bei spiegellosen Systemkameras verweisen. Auch Fuji's spiegellose X-Serie fasst langsam Fuß und mit der X-T1 hat Fuji jetzt auch ein leistungsfähiges AF-System im Angebot. Selbst Samsung überraschte dieses Jahr mit einem Sensor-Upgrade für die NX-Serie, welches die etablierten Anbieter hellhörig werden lassen sollte. Aber die treibende Kraft im Markt ist mittlerweile Sony. In atemberaubendem Tempo schiebt Sony die Meßlatte in der Sensortechnik nach oben und bringt nebenbei eines der schnellsten AF-Systeme für Spiegellose auf den Markt. Nicht umsonst ist die a6000 eine der am besten bewerteten Kameras in diesem Jahr. Parallel drängt Sony in den Vollformat-Markt, die Low-Light, High-ISO Leistung entspricht schon eher einem Nachsichtgerät. Hinter all diesem Bestreben steht bei Sony aus meiner Sicht nicht weniger als die Absicht, die Vorherrschaft im Kameramarkt zu erringen.
Ich hatte dieses Jahr fünf Kameras im Dauertest und mich für eine entschieden. Dieser Anwenderbericht ist auf eine Kompaktkamera-Aufsteiger Konfiguration primär mit Kit-Objektiv und zusätzlichem Travelzoom oder Telezoom ausgelegt. Anforderungen von kreativen Fotografen werden hier ausdrücklich nicht absichtlich berücksichtigt, welche das wären wüsste ich als reiner Knipser nur vom Hörensagen. Daß sich mit höherwertigen Objektiven aus jeder der Kameras mehr herausholen lässt, versteht sich von selbst. Außerdem lässt sich damit auch viel mehr aus dem Geldbeutel herausholen. Wer aber mit Kompaktkameras an die Leistungsgrenze gestoßen ist, wird vermutlich mit so einer Konfiguration starten wollen, eventuell ergänzt um die eine oder andere Festbrennweite.
Einige Systeme habe bewusst ausgeschlossen. Weil jemand mit einem anderen Nutzungsprofil aber völlig andere Maßstäbe anlegen kann, habe ich begründet, warum sie nicht für mich in Frage kamen. Dann kann jeder für sich entscheiden, ob diese Gründe für ihn überhaupt relevant sind.
Andere Kameras habe ich gekauft, genutzt und alle bis auf eine wieder verkauft. Weil es aber nicht nur ein gute Kamera und nicht nur ein Anforderungsprofil gibt, versuche ich darzustellen, welche Kamera für wen aus meiner Sicht passen könnte.

Ausführlich getestet wurden von mir
Am Ende ging es ganz eng zwischen zwei Systemen zu und ich habe lange gebraucht, mich dazwischen zu entscheiden: das Finale gibt es hier.

Samstag, 4. August 2012

Fuji Finepix F770EXR vs. Canon Powershot SX260

Die aktuelle Generation der dieses Jahr besten Travelzoom-Kameras im Vergleich. Viele andere habe ich mir bewusst nicht angeschaut, nachdem ich mich bei den im Netz verfügbaren Testbildern umgeschaut habe. Panasonic hat nach dem Umstieg auf  CMOS-Sensoren mit viel zu viel Auflösung keine brauchbare Travelzoom mehr gebaut. Sony packt ebenso zu viel Auflösung auf zu kleine und damit rauschende Sensoren, die dann mit einer für Sony typischen zu starken Rauschunterdrückung einen Aquarelleffekt hinterlassen der zu viele Details wegbügelt. Samsung-Kameras sind aus meiner Sicht nur mit RAW zu gebrauchen, weil man sonst nur pastellfarbene grüntöne und übersättigte violetttöne bekommt. Auch Casio ist mehr für ihre destruktive Rauschunterdrückung bekannt, da hilft es nichts wenn der Akku lange hält. Am Ende bleibt nicht mehr viel Auswahl.
Nachdem mein Vergleich der F770 gegen die SX230 bedingt durch ein defektes F770-Exemplar nur eingeschränkt nützlich war kommt hier die Revanche gegen Canons aktuelles Modell SX260. Die Vorgänger SX200, SX210 und SX230 waren die letzten drei Jahre bei mir im Test jeweils die Sieger. Fuji tritt dagegen mit einem neuen Objektiv und einem neuen Sensor an. Reicht das, um den Dauersieger Canon vom Tron zu stossen? Beide treten in den folgenden Kategorien gegeneinander an:

Bei diesem Vergleich gibt es keine Verliererin. Beide Kameras gehören zu den besten verfügbaren Travelzoom-Kameras. Somit ist auch beide der beiden in jeder Hinsicht besser als die andere. Auch eine klare Empfehlung ist daher schwer, als kleine Entscheidungshilfe:
  • Wer bereits eine gute Kamera für die kurzen Brennweiten besitzt und hauptsächlich eine Teleerweiterung sucht, sollte zur F770 greifen. Die Abbildungsleistung des Fujinon-Objekttivs sind beeindruckend, die SX260 fällt zum Teleende hin stärker ab.
  • Wer grössere Abzüge plant, sollte der SX260 eher den Vorzug geben, auf Detailebene ist die SX260 oft besser.
  • Speziell in Wäldern fällt auf, dass die F770 die verschiedenen Grüntöne besser differenziert, während die SX260 eher zu einem Einheitsgrün tendiert. Naturfreunde sollten der F770 den Vorzug geben, auch wegen der höheren Dynamik im DR-Modus.
  • Für Video ist nur die SX260 gut zu gebrauchen. Videofreunde ohne Camcorder sollten nicht zur F770 greifen.
Am Ende fiel das Ergebnis denkbar knapp aus. Für mich lag die Fuji vorne, aber in dem verlinkten Webalbum liegen noch einige weitere Bilder. Hier kann jeder für sich entscheiden, welche Bilder besser gefallen. 

Für mich ist der Testsieger im Travelzoom-Vergleich 2012 knapp aber eindeutig die Fujifilm Finepix F770EXR.

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Anhang: zwischenzeitig ist die fast baugleiche F800EXR erschienen, welche nur anstelle des GPS ein WIFI-Modul enthält. Alles andere scheint unverändert, insofern sollte dieser Vergleich auch für die  F800EXR gelten.

Mittwoch, 18. Juli 2012

Testbericht F770 vs. SX260: Urlaubsbilder

Die Tests zu den Extrembedingungen LowLight, hoher Kontrastumfang und am Teleende sind veröffentlicht. Diese Vergleiche in Extremsituationen dienen dazu, um die Grenzen der Kameras auszuloten. Normalerweise kommen diese Situationen aber seltener vor, wichtig ist auch welche Resultate die Kamera unter normalen Bedingungen abliefert. Für die folgenden Testbilder habe ich beide Kameras in den Urlaub mitgenommen und damit ganz übliche Urlaubsschnappschüsse mit beiden gemacht. Auf diese Weise sind über 1.000 Bilder entstanden hier eine Auswahl:























links F770, rechts SX260 

Mir fiel die Auswahl zwischen beiden Kameras sehr schwer. Am Ende habe ich mich wie folgt entschieden: ich habe bei jedem Bild bewertet, aus welcher Kamera es mir besser gefällt. Dann habe ich am Ende gezählt, von welcher Kamera ich mehr Bilder bekommen habe, die mir gefallen.
Am Ende lag die F770EXR vorne, 2/3 der Fuji-Bilder gefielen mir besser, aber bei 1/3 der Bilder gefiel mir das Resultat der SX260 besser. Keine Kamera konnte alles besser, aber für mich liegt die Fuji vorne.

Dienstag, 10. Juli 2012

Testbericht F770 vs. SX260: Video

Die Videofähigkeiten der Kompaktkameras haben in den letzten Jahren enorm zugelegt, auch Full-HD mit 1080p gehört heute fast selbstverständlich zum Lieferumfang, ebenso wie ein Windfilter für die Tonspur. Vielen ersetzt die videofähige Travelzoom-Kamera einen separaten Camcorder, so wie auch bei mir. In diesem Test müssen die beiden Kandidatinnen ihre Videofähigkeiten unter Beweis stellen.


Video 1: oben F770, unten SX260



Video 2: oben F770, unten SX260



Video 3: oben F770, unten SX260

Die ersten Vergleiche gingen eher zu gunsten der F770 oder unentschieden aus. Beim Videovergleich liegt nun die SX260 ganz klar vorne. Der Autofokus der F770 sucht lange und wird auch nicht immer fündig. Manchmal bleibt der Film auch mehrere Sekunden nachdem das Bild ruhig ist weiterhin unfokussiert. Beim Zoom ist der Zoommotor der F770 sehr deutlich zu hören, sein Pendant in der SX260 arbeitet hier wesentlich dezenter. Und selbst wenn das Bild einmal fokussiert ist, kommt die Bildqualität der F770 bei Video bei weitem nicht an die SX260 heran. Der Stabilisator der SX260 arbeitet auch bei Video hervorragend, der von Fuji wirkt eher hektisch und ist deutlich weniger effizient. Hinzu kommt, dass bei schwachen Lichtverhältnissen die Videos der F770 viel zu dunkel geraten.
Was Fuji hier abliefert ist zwar besser als bei vorherigen Modellen, aber weit unter Klassenstandard.
Die SX260 hingegen ist dagegen im Bereich Video dermassen gut, dass die meisten Anwender auf einen separaten Camcorder verzichten können.

ANC Over-Ear Anwenderbericht: Sony WH-1000XM5 vs WH-1000XM4 vs Sennheiser Momentum 4

Dies ist kein vollständiger Test, sondern nur eine Sammlung von Punkten, die mir beim Vergleichen der drei Kopfhörer aufgefallen sind und di...