Montag, 4. Februar 2008
Pick: Photoshop CS3
Zugegeben: PS CS3 ist ein relativ ungewöhnlicher Pick. Es ist ein echtes Profi-Produkt und für entsprechende Berufsgruppen ein Standard-Werkzeug. Für diese Profi's PS zu picken, hieße die beliebten Eulen nach Athen zu tragen. Und mit einem Preis von deutlich über € 1.000,- ist es für die meisten privat-Anwender einfach nicht interessant ... oder vielleicht doch?
Profi-Tools sind doch kompliziert. Nicht so einfach, wie solche für Heimanwender, oder?
Nun, nach meiner Meinung ist PS auch für den ambitionierten Heimanwender einen Pick wert. Zumindest, wenn man die Preishürde überwindet. Für Schüler, Studenten und Lehrkräfte gab es letztes Jahr ein prima Angebot bei Gravis. PS CS2 für € 148,- incl. kostenlosem Upgrade auf CS3. Sofern man also zur o.g. Gruppe gehört, gibt es durchaus günstige Wege zum Photoshop.
Und zugegeben, die Funktionsvielfalt ist erschlagend. Aber PS hat ein paar tolle Komfortfunktionen, die es dem Privatanwender schmackhaft machen. Z.B. die beste mir bekannte Rote-Augen-Korrektur, eigentlich die einzige die wirklich funktioniert. Dazu die automatische Tonwertkorrektur, die ebenfalls automatische Farbbalance und Kontrastanpassung. Oder die Funktion Tiefen/Lichter, mit der man dunkle Bildbereiche anpassen kann, ohne diese vorher auswählen zu müssen. Gerade wenn man wenig Ahnung von Bildbearbeitung hat, kommt man mit den Automatiken von Photoshop erstaunlich weit.
Und falls einem doch mal der Bedarf nach mehr aufkommt, ist das Netz voll von Anleitungen. Dabei muss man nicht das komplette Photoshop verstehen, es reicht wenn man sich nur die Tips zum aktuellen Problem anschaut.
Und noch ein wichtiger Aspekt: die vielen günstigen Tools können häufig etwas nicht was man gerade benötigt, so dass man sich weitere einfache Tools anschafft. In Summe sind diese am Ende zwar noch nicht so teuer wie PS, aber mindestens so komplex.
Dazu kommt mit Bridge CS3, eine ordentliche Bildverwaltung. Also: keine Angst vorm grossen Photoshop.
Montag, 21. Januar 2008
Pick: TextExpander
TextExpander ist eines dieser netten kleinen Tools, auf die man einfach nicht verzichten mag. Er macht genau das, was der Name verspricht. Er ersetzt den gerade geschriebenen Text durch einen anderen anderen.
Das ist zunächst einmal nicht viel und der Preis von US$ 29,95 erscheint dafür unangemessen hoch. Aber was man am Ende damit anstellen kann ist dann wieder so nützlich, dass ich die Ausgabe nicht bereut habe. Man kann damit die üblichen Grussformeln und häufig in Emails gebrauchte Bausteine Bausteine einfach auf ein leicht zu merkendes Kürzel packen. So wird aus mfg ein komplettes ‚Mit freundlichen Grüssen‘. Ich nutze TextExpander auch gern, um Schlagwörter-Hierarchien in die IPTC-Felder im GraphicConverter einzugeben.
So nebenbei kann man auch das aktuelle Datum und die Uhrzeit einsetzen, oder gerne gemachte Tippfehler automatisch korrigieren lassen. Und natürlich kann man die expandierten Texte auch hübsch formatieren.
Kleines Tool, grosse Wirkung. Gibt es beim Anbieter SmileOnMyMac.
Samstag, 29. Dezember 2007
iGTD 2 wird public Alpha
iGTD ist vermutlich die #1 GTD-Awendung auf dem Mac. Der Entwickler hat jetzt eine public Alpha ins Netz gestellt.
Dabei löst iGTD2 sich vom einer exakten Umsetzung von DA‘s klassischem GTD und erweitert das starre Konzept, welches seine Papier-Herkunft nicht leugnen kann (und auch nicht will).
Die Contexts teilt iGTD2 zunächst auf in Ressourcen, Zeiten und Orte, was logisch erscheint. Die Philosophie dahinter erklärt der Entwickler sehr schön auf seiner Seite.
Das Ganze ergänzt iGTD2 um Tags, genau wie dies auch Things tut.
Das alleine bringt noch keinen Vorteil, aber in Verbindung mit den Filtern und Workspaces bringt iGTD eine ganz neue Qualität in die Riege der Productivity Apps.
Die flexiblen Filter adressieren ein Problem, welches ich mit standard GTD habe. Nehmen wir das Beispiel Telefon. Das ergäbe einen Context @Telefon. Nun kann ich aber bestimmte Anrufe nur während der Geschäftszeiten machen (nicht meine Geschäftszeiten, sondern die allgemeinen. Z.B. im Urlaub meinen Elektriker anrufen), andere immer. Einige kann ich nur in privater Umgebung machen. Andere will ich nur während meiner Arbeitszeit machen usw.
Jetzt packe ich entweder alles in einen Context und muss dann aber beim Abtelefonieren jeweils entscheiden ob ich diesen Anruf jetzt machen kann/will. Da ich viel Arbeit am Telefon erledigen kann, wird die Liste schnell unübersichtlich und ich arbeite mich dann immer wieder durch zu viele Tasks die zu meiner aktuellen Situation nicht passen.
Oder ich mache mir viele Sub-Contexts, z.B. @Telefon-Geschäftszeit-Privat, @Telefon-Privat (ginge dann auch ausserhalb der Geschäftszeit), @Telefon-Geschäftlich etc. was zu einer Inflation an künstlichen Contexts führt und ich für die jeweilige Situation dann immer mehrere zusammen klicken muss.
Mit den Filtern von iGTD2 kann ich jetzt eine Ressorce (Telefon) mit einer Zeit kombinieren, evtl. noch mit einem Tag (z.B. privat). Jetzt sehe ich nur, was ich in meiner aktuellen Situation auch sinnvoll erledigen kann. Das Ganze lässt sich als Workspace abspeichern. Sitze ich nun am Flughafen und die normale Geschäftszeit endet, kann ich einfach mit einem Klick in den entsprechenden Workspace wechseln und sehe nur noch die entsprechend reduzierte Liste. Klasse, genau was ich brauche!
Es ist nur zu hoffen, dass es dem Entwickler gelingt, die viel versprechende Alpha in ein stabiles Produkt zu überführen. Auf meine Mail-Anfragen reagierte er prompt und es gab bis jetzt tägliche Updates. Wer keine Lust hat, Alpha-Software auszuprobieren, kann sich auf der Website das ganze auch in Form von QuickTime-Filmen vorführen lassen.
http://bargiel.home.pl/iGTD/iGTD2/index.html
Mittwoch, 26. Dezember 2007
Pick: Apple Kalender

Zu Weihnachten sind Fotokalender von den Enkelkindern beliebte Geschenke für die Grosseltern. Und die Zeitschriften sind voll von Gratisproben der Fotokalender-Anbieter. Eines der grossen Mac-Magazine hatte vor kurzem einen Vergleichstest von Kalender-Anbietern gemacht, Apple war auf einem der letzten Plätze gelandet.
Ich habe jetzt ein bisschen herum probiert und zwei Programme der Gratisproben ausprobiert. Ich beschäftige mich seit über 25 Jahren mit Computern und Software ... diese beiden habe ich nicht mit endlichem Zeitaufwand ans laufen bekommen.
Daraufhin habe ich Apples Kalender aus iPhoto ausprobiert und war begeistert. Das Ganze ist super einfach, geht schnell und stressfrei. In nicht mehr als 10 Minuten war ich fertig. Die Lieferung erfolgte schnell (und rechtzeitig zu Heiligabend) und die Kalender machen einen erfreulich hochwertigen Eindruck.
Vielleicht gibt es Kalender die billiger oder hochwertiger sind, vielleicht auch solche die mehr Funktionen zur Verfügung stellen.
Aber für alle, die einfach schnell schön aussehende Kaldender möchten und denen die eigene Zeit mehr wert ist als ein paar gesparte Euro, für die sind Apples Kalender eine ausgezeichnete Wahl.
Daraufhin habe ich Apples Kalender aus iPhoto ausprobiert und war begeistert. Das Ganze ist super einfach, geht schnell und stressfrei. In nicht mehr als 10 Minuten war ich fertig. Die Lieferung erfolgte schnell (und rechtzeitig zu Heiligabend) und die Kalender machen einen erfreulich hochwertigen Eindruck.
Vielleicht gibt es Kalender die billiger oder hochwertiger sind, vielleicht auch solche die mehr Funktionen zur Verfügung stellen.
Aber für alle, die einfach schnell schön aussehende Kaldender möchten und denen die eigene Zeit mehr wert ist als ein paar gesparte Euro, für die sind Apples Kalender eine ausgezeichnete Wahl.
Dienstag, 25. Dezember 2007
Pick: MailTags
Im Vergleich zu richtigen PIM‘s wie Entourage oder Outlook fehlt Mail.app die Möglichkeit, Metadaten an Mails zu hängen. MailTags schliesst diese Lücke, es tut genau das was der Name verspricht. Man kann Mail taggen, d.h. man kann Stichwörter vergeben, Mails Projekten zuordnen, mit Fälligkeitsdatum und Prioritäten versehen und eine Notiz anhängen. Diese kann man dann auch in der Mailübersicht darstellen und für Smartfolder nutzen. So kann man z.B. Smartfolder für jedes Projekt anlegen und darin nach Dringlichkeit sortieren.Es gibt bereits andere Programme, die sich mit MailTags integrieren, z.B. iGTD oder TagBot. Mit $29,- ist MailTags für ein so kleines Tool recht teuer. Andererseits adressiert MailTags auch eher den Profi-Anwender, so dass der Preis vielleicht gerade noch zu verkraften ist.
MailTags gibt es unter http://www.indev.ca/MailTags.html.
Sonntag, 23. Dezember 2007
iCal: Bitte Aufgaben und Kontakte verlinken
iCal hat eine Menge dazugelernt in der Version 3.0. Und in Verbindung mit der erweiterten Mail.app kann er langsam mit richtigen PIM‘s konkurrieren. Bis aber die Combo von Mail.app, iCal und dem Adressbuch mit ausgewachsenen Anwendungen wie Outlook oder Entourage konkurrieren kann, ist noch etwas Entwicklung nötig.
Mir persönlich fehlt die Möglichkeit, Aufgaben mit Kontakten zu verbinden. Das ist um so ärgerlicher, da iCal bereits Termine mit Kontakten verbinden kann. Beim syncen mit iGTD (Pick folgt) gehen damit evtl. in iGTD angelegte Verbindungen zu Kontakten verloren.
Ich habe Apple die Anregung geschickt, Aufgaben genau wie Termine mit Kontakten zu verbinden. Vielleicht hilft es ja. Sollte jemand auch daran interessiert sein, bitte einfach unter http://www.apple.com/feedback/ical.html als Enhancement Request eingeben.
Mir persönlich fehlt die Möglichkeit, Aufgaben mit Kontakten zu verbinden. Das ist um so ärgerlicher, da iCal bereits Termine mit Kontakten verbinden kann. Beim syncen mit iGTD (Pick folgt) gehen damit evtl. in iGTD angelegte Verbindungen zu Kontakten verloren.
Ich habe Apple die Anregung geschickt, Aufgaben genau wie Termine mit Kontakten zu verbinden. Vielleicht hilft es ja. Sollte jemand auch daran interessiert sein, bitte einfach unter http://www.apple.com/feedback/ical.html als Enhancement Request eingeben.
Samstag, 15. Dezember 2007
Pick: Quicksilver
Vermutlich ist Quicksilver die am meisten gepickte Anwendung für den Mac. Da macht es auch nichts, wenn ich mich noch anschliesse.
Quicksilver ist ein Programmstarter, den man via
Bis hier kann Spotlight das auch. Aber auch wenn Spotlight unter Leopard deutlich schneller geworden ist, ist Quicksilver zunächst einmal viel schneller. Und während Spotlight nur nach exakten Treffern sucht, findet Quicksilver auch sehr geschickt Alternativen. Ich möchte z.B. NeoOffice starten, wenn ich
Das ist aber noch nicht alles. Quicksilver arbeitet mit Substantiv-Verb Kombinationen und ‚Öffnen‘ ist nur eines. Es gibt weitere Verben, die auf das jeweilige Object bezogen sind. Klingt verwirrend? Hier ein Beispiel. Ich suche die Datei ‚Tüddelkram.jpg‘ in Quicksilver. Dann Tippe ich
Es gibt viele verschiedene Verben, z.B. zur Steuerung von iTunes oder Bearbeitung von Textdateien, weitere gibt es als Plugin zum Download.
Quicksilver ist einer dieser richtig genialen Programme, die man nur auf dem Mac findet. Leider ist die Zukunft unklar. Der Autor ist jetzt bei Google angestellt und soll dort helfen, die Suche einfacher zu machen. Eine hervorragende Wahl nach meiner Meinung. Allerdings heisst das wohl, dass die Weiterentwicklung von Quicksilver ungewiss ist. Immerhin hat der Autor das Programm als Open Source auf Google Code freigegeben.
Die ganze Genialität von Quicksilver lässt sich nach diesen paar Worten mit Sicherheit noch nicht fassen. Gute Beispielfilme finden sich unter
Google TechTalk auf YouTube
MacBreak Weekly #12
MacBreak Weekly #17
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